Nyan Cat Love is on Fire

Samstag, 29. Dezember 2012

Zu Neujahr wieder da.

Meine Lieben, ich verabschiede mich nun bis zum 1. Januar wieder von euch. Ich werde in Luxemburg mit seiner und meiner gemeinsamen Freundin Silvester feiern. Passt auf euch alle gut auf und ich wünsche euch schon einmal ein frohes neues Jahr! Auf dass jeder Einzelne von euch eine Menge Glück hat und schöne Momente erlebt. Dass ihr alle immer schön lächelt und in schlechten Zeiten durchhaltet. Ich lasse euch weiterhin an jedem Moment Teil haben, den ich erlebe. Ich bin wirklich gespannt, was dieses Jahr auf mich zukommen wird. Erst Recht was nun mit ihm sein wird. Ich stelle mir gerade alles Mögliche vor. Nun denn, mal schauen. Ihr könnt mir so lange weiterhin auf Facebook oder Ask.fm schreiben. Bis im neuen Jahr! Ich vermisse und denke an euch. 

Rest in Peace, mein kleiner Schatz.

2012 nähert sich immer weiter dem Ende und trotzdem liebt es dieses Jahr mich weiterhin auf die Probe zu stellen. Heute Morgen war noch alles gut. Ich habe ausgeschlafen und hatte nicht allzu schlecht geträumt. Er ist jetzt in Österreich und ich werde sehen, wann er sich wieder melden wird. Ich bin gesund und munter, sowie ab morgen weg. Was sollte noch schief gehen? Anscheinend alles. Meine Mutter kam in mein Zimmer und sah auf meine Kaninchen. "Schätzchen, guck mal. Zoe sitzt da ganz komisch." Zoe ist eines meiner kleinen Lieblinge. Sie ist die Ältere und die 'Ehefrau' von Muckel, welcher das Männchen ist. "Ja, warte ...", antwortete ich und rieb mir die Augen. Ich zwang mich auf um zu sehen, was denn wieder nicht stimmte. Meine Mutter kann manchmal Dinge zu dramatisieren. Meistens ist nie was wirkliches, doch heute sollte es anders sein. Zoe saß in der Ecke und hielt den Kopf rauf. Ihre Nase wahr ganz zu und verkrustet, ebenso wie eines ihrer Augen. Ich dachte, dass ich nicht richtig sehe, da es ihr gestern noch super ging. Ich nahm sie raus, doch sie wehrte sich. Sie japste nach Luft und hielt den Kopf noch immer oben. Mir wurde langsam mulmig im Bauch. Ich wollte sie beruhigen, doch sie ließ mich nicht. Schließlich kam mein Vater dazu und meine Eltern beschlossen, dass wir unsere Tierärztin anrufen. Ich setzte Zoe zurück in den Käfig, jedoch fiel sie um. Sie blieb liegen. "Hey ... Steh auf ...", bat ich sie leise und stupste sie vorsichtig an. Sie gab ein schrilles Quieken von sich. Ich erinnerte mich daran, dass ich mal gelesen hatte, wenn sie sowas von sich geben, sind sie kurz davor zu sterben. Ich ignorierte diesen Gedanken. "Steh auf ...", bat ich sie erneut. Sie blieb liegen und schloss ihre Augen. Versuchte zu atmen. Schließlich wurde uns von unserer Tierärztin geraten, dass wir in die Tierklinik fahren sollten. Gesagt, getan. Mit jeder Minute bekam ich mehr Angst um sie, doch ich versuchte positiv zu denken. Als wir dort waren und die Ärztin meine Süße abtastete, sagte sie, dass Zoe einen Tumor an der Gebärmutter habe. Dass ihr Herz schon sehr langsam schlägt, für das eines Kaninchens. Ich konnte 1 und 1 zusammen zählen und wusste, was das heißen sollte. Sie wollte Zoe noch röntgen und zeigte uns dann die Bilder. Sie zeigte, wo meine Kleine noch Luft durch bekam und diese Plätze waren sehr klein. "Wie alt ist sie?", fragte sie mich. "7 Jahre ...", antwortete ich und sah sie an. "Bei einem 7 Jahre alten Kaninchen kann man da nicht mehr viel machen, sie liegt praktisch schon im Sterben ... Man könnte sie nur noch erlösen." Das war der Satz, der mir sofort die Tränen kommen ließen. Ich versuchte stark zu sein und nickte, doch meine Tränen wollten nicht aufhören. Ich würde sie nie wiedersehen und in den Armen halten. Die Ärztin holte das Mittel und ich ging raus aus dem Behandlungszimmer. Ich konnte das nicht sehen. Wie mir wieder jemand weggenommen wird, den ich liebe. Ich setzte mich ins Wartezimmer und weinte einfach nur. Ich hörte noch ihre letzten 'Schreie' und dann wusste ich, dass sie nun weg ist. Ihr kleiner Ehemann versteht wohl noch nicht, dass sie nie mehr wieder zu ihm kommen wird. Es war wohl doch gut, dass ich gestern einfach nach Hause gegangen bin, anstatt bei meiner Freundin zu sein. Ich werde sie vermissen ... Ich hatte nur 3 gemeinsame Jahre mit ihr und das war viel zu wenig ... Ich hoffe, dass es ihr nun besser geht.
† 29.12.2012 - Du bleibst für immer in meinem Herzen.
In ewiger Liebe.

Freitag, 28. Dezember 2012

Endgültig alleine.

Der Tag war einfach nur beschissen. Es gibt kein anderes Wort dafür, ehrlich nicht. Ich hätte ja eigentlich bei meiner Freundin übernachtet, doch darauf hatte ich dann doch keine Lust mehr. Eigentlich wären wir heute shoppen gegangen. Nur wir zwei. Stattdessen kamen aber noch drei Leute mit. Ihr bester Freund, ihr Schwarm und ihre 'Konkurrentin'. Ich? Ich kannte nur sie. Ihren Schwarm auch, jedoch nur vom sehen her. Also war ich das fünfte Rad am Wagen. Großteils regierte diese Stille zwischen uns allen. Für sie ist es dann doch gut geendet: Sie ist vergeben. Klasse. Meine drei engsten Freundinnen sind vergeben. Jetzt bin ich wirklich alleine. Ich will vergebene Menschen mit meinen Problemen mit ihm nicht zutexten. Das mache ich einfach nicht. Tja, jetzt habe ich niemanden mehr zum reden. Nur noch meinen Blog kann ich damit voll schreiben. Ich gönne ihnen ihr Glück, keine Frage. Ich fühle mich nur alleine mit allem, was in mir steckt. Er übernachtet diese Nacht noch in einem Hotel, in Bayern, woraufhin er dann ab morgen in Österreich sein wird. Gerade hat er aber auch keine Zeit für mich, da er mit irgendwelchen Leuten im Bett abhängt. Weiß der Geier mit wem, das habe ich nicht gefragt. Die Fragerei nervt ihn ja. Morgen hätte auch Eislaufen auf dem Plan gestanden. Das habe ich auch abgesagt. Zwei Jungs waren daraufhin enttäuscht und einer kommt jetzt wohl doch nicht. Er habe sich gefreut, dass er mich sehen würde, doch jetzt hat er keine Lust mehr. Meinte er zumindest. Die tränenreichen Nächte gehören wieder mir alleine. Ich werde niemandem mehr etwas davon erzählen. Mit keinem darüber reden. Jetzt bleibe ich morgen zuhause und übermorgen fahre ich dann nach Luxemburg. Für zwei Tage. Mit seiner und meiner gemeinsamen Freundin. Ich habe keine Lust darauf, wenn ich ehrlich bin. Ich habe auf nichts und niemanden Lust. Genauso wenig, wie jemand noch Lust auf mich hat. Hau mich bitte einer ins Koma. Für eine lange Zeit. Weckt mich auch nicht auf. Bitte.
Ich habe mir vorhin etwas erstellt und zwar einen Account bei ask.fm! Ihr könnt mir einfach jede Frage dorthin schicken. Egal was. Wenn ihr etwas zu einem Post nicht verstanden habt oder einfach zu meiner Person. Egal ob zu meiner Vergangenheit, meiner Gegenwart oder meiner Zukunft. Was auch immer ihr wissen wollt! Vielleicht wollt ihr aber auch Anonym eure Gedanken loswerden. Schreibt einfach drauf los: