Seit meinem letzten Post sind mal wieder einige Tage vergangen. Leider Gottes hat meine Klausurenphase wieder begonnen und meine schlechte Angewohnheit, dieses Mittagsschläfchen nach der Schule, begrüßt mich auch wieder täglich. Somit komme ich erst jetzt wieder zu einem neuen Post. Ich wollte mich noch einmal für die ganzen lieben Kommentare bei euch bedanken! Ich freue mich so darüber, dass mir noch ein paar Leser erhalten geblieben sind, obwohl ich meinen Blog wirklich lange vernachlässigt habe.
Heute ist der 18. März 2014. Kommt euch das Datum noch bekannt vor? Heute vor zwei Jahren bin ich mit ihm zusammengekommen. Trotzdem kann ich mich noch so gut an diesen Tag erinnern, als wäre er erst gestern gewesen. Ich muss aber auch nicht unbedingt lächeln, wenn ich gerade daran zurückdenke, ich sehe es viel mehr neutral. Der Kontakt zu ihm besteht noch immer, jedoch in Brüchen. Ich antworte ihm genauso, wie allen Anderen auch. Nicht mehr dieses stundenlange Nachdenken, das mich fast in den Wahnsinn getrieben hat, weil ich mir nie sicher sein konnte, ob er mir darauf denn auch antworten würde oder nicht. Naja, genug von ihm, kommen wir zu ihm, meinem Jungen.
Wie bereits im Titel erwähnt, muss ich mir etwas von der Seele schreiben. Ich habe darüber bis jetzt noch mit niemandem wirklich gesprochen, da ich es irgendwie peinlich finde und sicher ist es auch noch völlig unnötig. Es gibt da ein Mädchen in seiner Klasse, welches seit er auf die Schule kam, in ihn verknallt war. Dies soll allerdings seit Anfang des neuen Schuljahres wieder vorbei gewesen sein, doch dem schenke nicht nur ich keinen Glauben, sondern auch sein bester Freund nicht. Dieser hatte ihn ebenfalls schon auf ihre Blicke angesprochen, die sie uns manchmal zuwirft. Er hat das noch nie mitbekommen, ich aber schon, zumindest spüre ich sie deutlich auf mir und das gibt mir ein unwohles Gefühl. Er und ich kamen schon öfter auf sie zu sprechen (aus welchem Grund auch immer) und dabei fallen fast immer solche Worte: "Ich könnte mich nie in sie verlieben", "Ich finde sie nicht hübsch", "Irgendwas an ihr ist gruselig" und so weiter. Natürlich gibt mir das Sicherheit und er zeigt mir sehr oft, dass ich das einzige Mädchen bin, das er an seiner Seite haben möchte und ihn glücklich macht. Dennoch könnte ich ihr den schlimmsten Todesblick aller Zeiten zuwerfen, sobald ich sie mit ihm reden sehe. Wie sie ihn anlächelt, über jedes seiner Worte lacht, ihm kurze und schnelle Blicke mal zuwirft, wie ihre Freundinnen mich alle mit diesem "Warum existierst du eigentlich?"-Blick anschauen, wie sie ihn andauernd anschreibt, wie sie die Hausaufgaben macht, nur weil er sie danach gefragt hat bzw. das tut, was er gerne hätte. Ihm fällt das alles nicht auf, ich aber habe das alles jetzt ein Jahr mit ihm hinter mir und bin nicht dumm. Eigentlich finde ich, dass man das nicht mal als "Eifersucht" bezeichnen kann, da ich ja nicht an ihrer Stelle sein will und trotzdem finde ich kein anderes Wort dafür.
Jetzt geht es mir etwas besser, nachdem ich das alles losgeworden bin. Ich werde gleich duschen gehen und mich dann morgen wieder zur Schule schleppen. Dieser Ort ist momentan wirklich grauenhaft, da er krank ist und ich somit mit einem Haufen Vollidioten feststecke. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, eine gute Nacht und einen gelungen Start in einen neuen Tag! ♥



