Mittwoch, 31. Oktober 2012
Kirmes.
Soeben habe ich meine Mutter angerufen und gefragt, ob ich nicht mit Lilith, M'elle und noch weiteren auf die Kirmes gehen darf. Zuerst hat sie etwas gestockt und ich glaube, dass sie kurz davor war es mir nicht zu erlauben, doch meine Mama ist klasse und hatte dann nur noch die Bitte, dass ich wirklich um 21 Uhr wieder zuhause bin. Ich schätze, dass sich das machen lässt und ich werde sie garantiert nicht enttäuschen! Also doch kein Alkohol oder Party oder sonst was. Kommen wir noch zur Zusammenfassung des heutigen Schultages: Er ist ... Einfach nicht in Worte zu fassen. Zumindest finde ich gerade keine. Ich gebe zu, dass ich momentan auch nicht gerade anders ihm gegenüber bin. Ich bin sogar ziemlich mies, um ehrlich zu sein. Zum Beispiel heute, kurz bevor ich Physik hatte: Ich betrat den Gang, in welchem sich der Physikraum befindet und sah schon von weitem, wie jemand aus meinem Kurs sich mit ihm und einem seiner Freunde unterhielt. Weiß der Geier, was die alle drei miteinander zutun haben! Ich holte tief Luft und überlegte noch, ob ich ihn nicht begrüßen will, da ich ihn schon heute Morgen echt dreist ignoriert habe, obwohl er genau neben mir stand. Schritt für Schritt kam ich den drei Jungs näher und der Typ aus meinem Kurs nickte mir grinsend zu. Das war aber sicher nicht mal ernst gemeint, denn man könnte uns nicht als Freunde bezeichnen. Jedoch begrüßte ich ihn mit einem Lächeln zurück und ging somit an ihm und seinem Kumpel vorbei, als würden sie gar nicht existieren. Auch vorhin, als ich schon Schulschluss hatte, bin ich diesem Kumpel von ihm nochmal im Foyer begegnet und wir wechselten ein paar Worte miteinander. Nebenbei stand er etwas weiter weg auf der Treppe und sah uns zu. Gekonnt ignorierte ich ihn erneut und kurz darauf waren die beiden auch wieder weg. Ich habe ihm aber auch heute einmal leicht in den Rücken gepiekst, als er mit diesem zu mir gewandt war, doch ich habe ihn daraufhin nicht angesehen, sondern bin einfach weitergegangen. Ziemlich unnötig, nicht wahr? Ach, ich weiß auch nicht, wieso ich so bin. Irgendwas macht mich momentan total sauer, wenn ich ihn sehe. Wenn ich seinen Namen höre oder sonst irgendwas ist, was mit ihm zutun hat. Ich poste später nochmal, da ich nun meine Bahn nehmen werde und den Abend mit tollen Menschen verbringen will! Derweil geht er wieder tanzen, habe ich zumindest gehört ...
Dienstag, 30. Oktober 2012
Tausend Dank!
Durch meine Physik-Klausur habe ich mich mehr oder weniger durchgeschummelt, denn anders hätte ich sie gar nicht bestehen können. Im Allgemeinen war ich heute zu kaum was fähig und mehr neben der Spur, als sonst. Er ist heute andauernd an mir vorbei gegangen, jedoch ohne mich wirklich anzuschauen oder sonst was. Vielleicht war es auch etwas meine Schuld, denn einmal bin ich, mit nur ein paar Zentimeter Abstand, an ihm vorbei gezogen, ohne ihn auch nur einmal anzusehen. Stattdessen bin ich dann auf einen seiner Freunde neben ihn zugegangen und habe auch diesen umarmt. Aber ich denke, dass ihm das sowieso egal war. Trotz dieser erneuten Niederlage war der Tag erträglich und anders als sonst ging es bei meiner Therapeutin heute mal nicht um ihn. Ich bin im Moment irgendwie nicht so sonderlich super auf ihn anzusprechen, ich weiß auch nicht genau wieso. Irgendwas verändert sich dann wie auf Knopfdruck bei mir und ich würde am liebsten etwas umwerfen oder der Person, die mich auf ihn angesprochen hat, eine reinhauen. Jedenfalls, ich muss nur noch morgen zur Schule und dann habe ich erstmal ein sehr langes Wochenende, an dem ich wohl auch nicht nur zuhause sein werde. In zwei Wochen schreibe ich erst meine nächste Klausur und nun ist nur noch meine einzige Frage, die mir im Kopf herum schwirrt, was ich morgen Abend unternehmen werde. Entweder gehe ich mit dem Jungen, auf dessen Geburtstagsfeier ich war, auf eine Party (mit anderen Worten wahrscheinlich Alkohol) oder aber ich gehe mit Lilith und noch ein paar anderen auf die Kirmes. Irgendwie sagt mir beides zu aber da ich ja nicht an zwei Orten gleichzeitig sein kann, muss ich mich irgendwie versuchen zu entscheiden ...
Zum Abschluss: Ich danke euch vielmals! Erneut und nicht zum ersten Mal, das ist mir bewusst, doch ich kann euch allen gar nicht genug danken. Ich habe bereits 200 Leser und immer wieder erheitert ihr mich mit einem eurer liebevollen Kommentare! Jedes einzelne Wort bedeutet mir sehr viel und es freut mich, dass sich manche von euch hierfür, bzw. für mich, wirklich interessieren. Mir hilft das Schreiben und dann ist es wie ein kleines Sahnehäubchen, wenn es manchen auch noch gefällt. Ich weiß, dass ich euch alle mit ihm ziemlich zutexte, doch ihr verurteilt mich nicht und das schätze ich wirklich! Ihr begleitet mich auf meinem Weg und ich hoffe, dass ihr mir noch lange erhalten bleibt. Jeder Einzelne von euch ist was ganz besonderes! ♥
Zum Abschluss: Ich danke euch vielmals! Erneut und nicht zum ersten Mal, das ist mir bewusst, doch ich kann euch allen gar nicht genug danken. Ich habe bereits 200 Leser und immer wieder erheitert ihr mich mit einem eurer liebevollen Kommentare! Jedes einzelne Wort bedeutet mir sehr viel und es freut mich, dass sich manche von euch hierfür, bzw. für mich, wirklich interessieren. Mir hilft das Schreiben und dann ist es wie ein kleines Sahnehäubchen, wenn es manchen auch noch gefällt. Ich weiß, dass ich euch alle mit ihm ziemlich zutexte, doch ihr verurteilt mich nicht und das schätze ich wirklich! Ihr begleitet mich auf meinem Weg und ich hoffe, dass ihr mir noch lange erhalten bleibt. Jeder Einzelne von euch ist was ganz besonderes! ♥
Montag, 29. Oktober 2012
Dunkelheit, Kälte und Regen.
So lange Schule zu haben sollte verboten werden, erst Recht um diese Jahreszeit! Ich bin gerade im Regen, bei eiskaltem Wind und schwarzer Dunkelheit nachhause gekommen. Meine Zehen frieren sich noch immer einen ab und meine Haare sind durchnässt. Mit Musik in den Ohren kämpfte ich mich durch den Heimweg durch und irgendwann ging es mir nochmal richtig beschissen. Dieses Wetter, in Kombination mit der Finsternis, hat mir vorhin noch den Rest gegeben, sodass ich immer wieder einfach stehen blieb. Ich ging meist gar nicht erst auf dem Fußweg entlang, sondern stattdessen lieber auf der Straße. Dreckig ging es mir. Ich war komplett unzufrieden, mit allem, mal wieder. Meine Physik-Klausur, die ich morgen nicht schaffen werde, jeden Tag diese aufgesetzte Fröhlichkeit und er. Alles hing mir bis zum Hals raus. Ich weinte und weinte, bis ich schließlich daheim war. Die verheulten Augen gab ich meiner (Pflege-)Mutter als Grund der Kälte aus und somit hatte es sich dann auch. Nun sitze ich in meinem Bett und wärme mich unter der Decke auf. Der Schultag heute hat mich das Essen von gestern wieder hervor würgen lassen. Ich weiß nicht, wie oft ich ihm heute über den Weg gelaufen bin und wie oft ich heute gesagt bekommen habe, wie scheiße er doch sei. Wie krass er sich verändert habe und er das alles nicht wert sei. Ich bin ein blindes und verliebtes Mädchen, das es trotzdem nicht einsehen will und kann. Es ist ein gottverdammter Fluch. "Hey", sagte er heute in der Mensa, als er an mir vorbei ging. Er ging ziemlich langsam und ich weiß nicht ob es daran lag, dass vor ihm ein Stau war oder er unbedingt wollte, dass ich ihn ansehe. "Hallo", begrüßte ich ihn zurück und bemerkte sein kleines Grinsen im Gesicht. Ich lächelte zurück und dann war er auch schon wieder weg. Meistens, wenn sich heute unsere Wege gekreuzt haben, lächelten wir uns an, doch trotzdem konnte dies meine Stimmung heute nicht heben. Irgendwas war anders. "Ich habe deinen Ex nun auch kennengelernt!", sprach mich der Junge heute an, bei dem ich vor einem Monat auf der Geburtstagsfeier war. "Wo das denn?" - "Er war auch auf dem Geburtstag meiner besten Freundin gewesen." - "Achso ... Und, wie findest du ihn?" - "Ja, also ich finde der Typ hat voll den Hänger!" Nun gut, entweder hat er das nur gesagt, weil er mein Exfreund ist oder weil er ihn wirklich nicht so sympatisch fand. Mir ist schlecht, von allem.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Adios, Wochenende.
Das Wochenende nähert sich mal wieder dem Ende aber immerhin habe ich morgen erst zur zweiten Stunde. Hinzu kommt, dass ich nur bis Donnerstag in der Schule festsitze. Langsam erinnert mich alles wieder an den Winter. Meine Lieblingssuppe, die meine Mutter zu dieser Jahreszeit immer macht, habe ich heute bekommen und man kann sich endlich wieder zudecken, ohne dass man gleich denken muss an einem Hitzschlag sterben zu müssen. Es wird wieder früher dunkel und ja, ich liebe es. Auch wenn dadurch meine Gedanken an ihn nur wieder gefördert werden, wie durch so vieles andere auch. Die erste Nacht in meinem neuen Bett war ungewohnt und dennoch sehr gut. "Hast du was schönes geträumt?", fragte mein Vater mich heute Morgen am Frühstückstisch und ich nickte, da es diesmal wirklich der Wahrheit entsprach! Es war mal wieder einer dieser Träume, in der er wieder bei mir war und ich nicht hätte glücklicher sein können. "Das ist gut!", antwortete meine Mutter darauf hin, welche auch heute Geburtstag hat und mein Vater ergänzte noch: "Wenn du in der ersten Nacht in einem neuen Bett was schönes geträumt hast, wird es auch in Erfüllung gehen." Sofort fing ich an zu lachen, da dies so unwahrscheinlich ist und dennoch dachte ich eine Weile über diese These nach. Im Allgemeinen war mein Wochenende nun weniger produktiv aber dafür entspannt. Ich gehe jetzt gleich ins Bett und verabschiede mich somit von heute. Mal sehen, ob ich morgen seiner Aufmerksamkeit würdig sein werde oder ob er mich mal wieder so sehr ignoriert, dass ich an meiner eigenen Existenz beginne zu zweifeln. Ich schätze mal eher das Zweite ... ♥
Samstag, 27. Oktober 2012
Alles nur für dich ...
Mein Bett ist fertig aufgebaut. Nun bin auch ich die Besitzerin von einem schönen Doppelbett und es passt perfekt in mein neues Zimmer! Mir fehlt nur noch eine schöne Deckenleuchte und dann ist es komplett. Das ist doch schön, nicht wahr? Nein, für mich gerade nicht. Als ich mich auf meinen neuen Schlafplatz gesetzt habe, bemerkte ich diese neue Größe. Diese Größe, die ich für ihn und mich haben wollte. Ohne ihn gäbe es dieses neue Zimmer gar nicht. Er hat mich auf die Idee damals gebracht, besonders auf die Idee mit dem neuen Bett. Jetzt ist es so gut wie fertig und er wird es nie zu Gesicht bekommen. Seit Donnerstag dachte ich eigentlich, dass die Gefühle langsam wieder weniger werden, doch nachdem mir jetzt wieder die Tränen kamen, bezweifel ich es auch schon wieder. Ich vermisse ihn. So schrecklich sehr und ihn interessiert es nicht. Als ich hier so saß erinnerte ich mich an unser erstes Treffen. Wie wir gemeinsam Mario Kart Online an der Wii gespielt haben und ich die ganze Zeit über verloren habe. Ich bin eine richtig schlechte Verliererin und irgendwann gab ich dann auf. Ich legte mich einfach hin und er folgte mir. Er ließ seinen Kopf auf meinen Bauch sinken und ich spielte mit der einen Hand, während ich mit der anderen ihm leicht durch seine Haare streichelte. Wir waren noch befreundet und da waren eigentlich noch keine Gefühle im Spiel, doch es war trotzdem unglaublich schön. Ich hatte noch nie diese Nähe eines Jungen bekommen. Dieser Tag ist unvergesslich aber ich erzähle davon vielleicht ein anderes mal. Es war perfekt, das kann ich euch sagen. Mich macht diese Veränderung hier gerade echt glücklich, jedoch auch unglücklich zugleich. "Ich kann mir gar nicht vorstellen hier mal mit wem anderes zu liegen, als mit dir", sagte ich damals zu ihm, wo wir schon zusammen waren und nebeneinander in meinem alten Bett lagen. Ich streichelte dabei über seinen Handrücken mit meinem Daumen und daraufhin gab er mir einen längeren Kuss. Mir fiel es nie leicht ihm sowas 'süßes' zu sagen, da ich die Worte meist schon verschlucke, bevor ich sie aussprechen kann, doch in dem Moment habe ich es geschafft und es war mir wichtig, dass er das weiß. Er hat es sicher eh schon vergessen. Mein neues Reich basiert auf ihn. Diese Erinnerungen werden vielleicht irgendwann nicht mehr so weh tun, wie gerade, doch ich werde diese Tatsache nie vergessen ... Jaja, vergessen - Das sollte ich aber es geht einfach noch immer nicht. Auch wenn die Liebe weniger wird, es geht nicht.
Volles Haus.
Seit einer Stunde sind einige Verwandten bei uns daheim und werden auch vor dem Abend nicht mehr gehen. Es geht um den Geburtstag meiner (Pflege-)Mutter, auch wenn ihr eigentlicher Geburtstag erst morgen ist. Ich meinte noch zu ihr, dass es doch Unglück bringt, wenn sie einen Tag vorher feiert, jedoch sagte sie, dass sie den Sonntag lieber nur für sie, meinen Vater und mich hätte. Meine Schwester, die von meinen Eltern adoptiert wurde, ist ebenfalls mit ihrem Freund und deren zwei Kindern hier. Meine Nichte hatte auch er mal kennengelernt. Sie war an dem Morgen bei uns, an dem er das letzte Mal bei mir war. Mein Neffe wurde an diesem Tag geboren und der Freund meiner Schwester hatte deswegen meine Nichte dann zu uns gebracht. Wir saßen gemeinsam am Frühstückstisch und meine Nichte konnte sich nicht entscheiden, ob sie lachen oder weinen sollte. Er fand sie total niedlich und hat sie die ganze Zeit über angelacht und Grimassen geschnitten. Er wollte nicht, dass sie weint. Das war echt zuckersüß! Irgendwann waren meine Eltern kurz weg und mein Vater bat ihn und mich auf sie aufzupassen. Gemeinsam versuchten wir sie zu unterhalten, was uns auch gelang, denn sie musste die ganze Zeit lachen. Er gab ihr seine Hand und sie griff mit ihrer um einen seiner Finger. Ich sah abwechselnd zu meiner Nichte und ihm, ehe ich dann lächelnd zu ihr meinte: "Der wird später mal dein Onkel sein", woraufhin er mich dann angrinste und dann anschließend wieder sie. Er hatte mal mitbekommen, dass eine gute Freundin sich vorstellen konnte, dass wir mal heiraten würden. Er meinte, dass er das hoffe und ich musste lachen, da ich das mehr als einen Witz aufnahm und Ironie. Er antwortete, dass das kein Witz war und schon öfter hatte er mal sowas angedeutet. Nun denn, es ist nur noch eine Erinnerung aber sie ist schön ...
Dass meine Verwandten (bzw. die meiner Pflegefamilie) heute hier sind finde ich gar nicht mal so schlecht und außerdem ist auch noch mein Bett heute angekommen! Mein Vater ist gerade dabei es aufzubauen und ich freue mich schon darauf meine erste Nacht darin zu verbringe. Nachher gibt es auch noch mein Lieblingsessen und bis jetzt konnte ich auch schon dank meiner beiden Onkel sehr viel lachen. Die beiden können wie Kinder sein, wenn sie zusammen sind, obwohl sie schon auf die 50 Jahre zusteuern. Hihi, doch sie sind richtig lustig und ich mag die beiden sehr. Genießt den Tag, ihr Lieben! ♥
Dass meine Verwandten (bzw. die meiner Pflegefamilie) heute hier sind finde ich gar nicht mal so schlecht und außerdem ist auch noch mein Bett heute angekommen! Mein Vater ist gerade dabei es aufzubauen und ich freue mich schon darauf meine erste Nacht darin zu verbringe. Nachher gibt es auch noch mein Lieblingsessen und bis jetzt konnte ich auch schon dank meiner beiden Onkel sehr viel lachen. Die beiden können wie Kinder sein, wenn sie zusammen sind, obwohl sie schon auf die 50 Jahre zusteuern. Hihi, doch sie sind richtig lustig und ich mag die beiden sehr. Genießt den Tag, ihr Lieben! ♥
Freitag, 26. Oktober 2012
Schönheit.
Ich sehe ihn als den schönsten Menschen der Welt. Noch immer, innerlich wie äußerlich. Ich meine, wie könnte ich auch nicht? Ich finde keinen Fehler an ihm. Diese strahlend blauen Augen, seine Stupsnase, seine kleinen Ohren, seine von Natur aus geraden Zähne mit nur einer winzigen Zahnlücke zwischen den beiden Vorderzähnen, doch die macht ihn nur noch mehr besonders! Seine Statur. Ich will gar keinen Jungen, dem man ansieht, dass McFit zu einem seiner Stammplätze geworden ist. Er hat seine nötigen Bein- und Armmuskeln vom Tennisspielen. Seine braunen Haare, die leichte Locken drin haben. Sein Style im Allgemeinen. Jack & Jones, Review, H&M und all diese anderen Marken befinden sich in seinem Kleiderschrank. Er hat ein minimales Bäuchlein, was man nur bemerkt, wenn man ihn vom Oberkörper her frei sieht und auch nur dann, wenn er gerade sitzt. Er ist perfekt, genau so wollte ich einen Jungen immer haben. Ich kenne nur noch seinen innerlichen Charakter von 'damals'. Es sind erst zwei Monate ohne ihn an meiner Seite vergangen, doch ich habe das Gefühl, dass ich ihn nicht mehr wirklich kenne. Zumindest erkenne ich ihn nicht wieder. Wie auch immer, eigentlich wollte ich auf was ganz anderes hinaus! Mich verwundert es momentan, dass ich immer wieder gesagt kriege, wie hübsch ich doch sei. Nicht nur von Mädchen und diesen Leuten, die sich eh nur bei einem einschleimen wollen. Sogar von Jungs! Nun gut, sie sind jünger als ich. Ein Jahrgang oder zwei unter mir. "Du bist wunderhübsch" habe ich gestern geschrieben bekommen und noch anderes, was auf meine angebliche Schönheit bezogen ist. Vorhin bekam ich auch noch das zu lesen:
Ich bin wie die meisten anderen Mädchen in dieser Beziehung gleich: Ich sehe es nicht so. Schönheit liegt wirklich im Auge des Betrachters. Bei mir weiß ich, dass ich ihn nicht als Einzige so sehe, denn da ist ja auch noch sie. Müsste man sich nicht eigentlich perfekt verstehen, wenn man auf den selben Jungen steht? Man vergöttert den gleichen Menschen. Haha, das wär ja mal was. Nein, danke. Da ist halt dieser Instinkt, der sie als Rivalin sieht und umgekehrt genauso. Ich komme wieder zurück zum eigentlichen: Ich selbst kann natürlich nicht verstehen, wie man mich hübsch finden kann. Kann sowas eigentlich auch wieder vergehen? Also, könnte es sein, dass er mich gar nicht mehr hübsch findet? Dass er mich wirklich nur im verliebten Zustand schön fand und jetzt, wo es vorbei ist, nicht mehr? Selbst wenn ich ihn mal nicht mehr lieben sollte, ich würde ihn immer noch als den schönsten Menschen sehen, bis jemand kommt, der besser sein sollte. Fraglich, wann und ob das passieren wird. Schönheit ... Jeder hat sie auf seine ganz bestimmte Art und Weise. Ich schreibe jetzt noch etwas mit dem Jungen, den ich gestern in meinem Post kurz erwähnt habe und ich habe irgendwie gerade das Verlangen danach Wii zu spielen. Hihi. ♥
Ich bin wie die meisten anderen Mädchen in dieser Beziehung gleich: Ich sehe es nicht so. Schönheit liegt wirklich im Auge des Betrachters. Bei mir weiß ich, dass ich ihn nicht als Einzige so sehe, denn da ist ja auch noch sie. Müsste man sich nicht eigentlich perfekt verstehen, wenn man auf den selben Jungen steht? Man vergöttert den gleichen Menschen. Haha, das wär ja mal was. Nein, danke. Da ist halt dieser Instinkt, der sie als Rivalin sieht und umgekehrt genauso. Ich komme wieder zurück zum eigentlichen: Ich selbst kann natürlich nicht verstehen, wie man mich hübsch finden kann. Kann sowas eigentlich auch wieder vergehen? Also, könnte es sein, dass er mich gar nicht mehr hübsch findet? Dass er mich wirklich nur im verliebten Zustand schön fand und jetzt, wo es vorbei ist, nicht mehr? Selbst wenn ich ihn mal nicht mehr lieben sollte, ich würde ihn immer noch als den schönsten Menschen sehen, bis jemand kommt, der besser sein sollte. Fraglich, wann und ob das passieren wird. Schönheit ... Jeder hat sie auf seine ganz bestimmte Art und Weise. Ich schreibe jetzt noch etwas mit dem Jungen, den ich gestern in meinem Post kurz erwähnt habe und ich habe irgendwie gerade das Verlangen danach Wii zu spielen. Hihi. ♥
Schon wieder vorbei?
Auf voller Lautstärke höre ich gerade das Lied "♥" von meinem Blog. Ich liebe es, wie diese ganzen Instrumente so eine tolle Melodie hinbekommen! Deswegen ist es auch mein Klingelton, hihi. Also, wenn ihr jemals in Köln sein solltet und ihr hört irgendwo diesen Ton plötzlich erklingen, könnt ihr euch denken, dass ich das sein muss. Dann bin ich gerade live, in Haut und Farbe, in eurer Nähe! Niemand anderes hat diesen Klingelton, er ist sowas wie meine Erkennungsmelodie. Nur leider werde ich nicht allzu oft angerufen, haha. Forever alone. Bereits seit über einer Stunde bin ich schon zuhause und kann jetzt entspannt ins Wochenende starten. Ich bin so angewidert von der Schule. Der ganze Stoff, der auf uns Schüler eingeprügelt wird und diese hohen Erwartungen. Ich muss auch noch für meine Physik-Klausur am Dienstag lernen, die ich höchstwahrscheinlich total vermasseln werde. Er hat mich heute sogar noch weniger beachtet als gestern. Zwar habe ich ihn einmal kurz mit meinem Fuß angestupst, als er mit dem Rücken zu mir gerichtet war, doch gleich darauf habe ich mich sofort wieder umgedreht. Ich weiß auch nicht so genau was mich in dem Moment wieder geritten hat. Mein bester Freund und ich wollten dann auf den Schulhof und er, sowie sein Kumpel, gingen auf der Treppe vor uns her. Sie stand dann auch noch dort und er musste diese blöde Kuh ja auf sich aufmerksam machen. Ich hätte beiden vor die Füße kotzen können, erst Recht weil er sicher bemerkt hatte, dass ich hinter ihm war. Er muss meine Stimme gehört haben, immerhin war ich nicht mal 30 cm von ihm entfernt. So ein mieser Idiot. Wie auch immer, soll er doch machen. Aber, sollte es das schon wieder gewesen sein? Diese drei Tage war er wieder der freundlichste Junge der Welt und jetzt? Man. Das ist voll gemein, irgendwie ...
Ich bin mir momentan echt unsicher, was ihn angeht. Das ist aber wahrscheinlich eh wieder nur eine meiner Phasen. Ich höre jetzt einfach weiter Musik und sitze hier rum. Vielleicht esse ich noch was Obst, hihi.
Ich bin mir momentan echt unsicher, was ihn angeht. Das ist aber wahrscheinlich eh wieder nur eine meiner Phasen. Ich höre jetzt einfach weiter Musik und sitze hier rum. Vielleicht esse ich noch was Obst, hihi.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Kalter Zucker.
Es war noch dunkel, als ich heute Morgen aus dem Haus war und mich auf den Weg zur Straßenbahn machte. So langsam bekommt man schon eine etwas eisigere Kälte zu spüren. Sie hat, meiner Meinung nach, etwas winterliches an sich und das erweckt wieder Erinnerungen. Was mich alles an ihn erinnert ist echt nicht zu glauben. Apropos ihn! Mit ihm ist heute nichts passiert. Nun, nur ganz kurz und das war relativ stumpf. Als ich nach Religion die Treppen rauf zu Biologie gegangen bin, kam er mir mit einem seiner Freunde entgegen. Wir waren ziemlich nah aneinander, doch er sah mich nur mit einem etwas verunsicherten Blick an (wenn ich das überhaupt so deuten kann) und sprach ein kaum hörbares "Hallo" aus. Das war auch schon alles - Kein Lächeln. Nichts. Ich gebe zu, dass ich, glaube ich, auch nicht wirklich gelächelt habe, doch im Gegensatz zu ihm schon weitaus mehr. Den Rest des Tages über hat er mich auch kaum beachtet oder eher gesagt gar nicht. Stattdessen hat mir wer anders heute seine Aufmerksamkeit geschenkt: Ein 8. Klässler und jetzt denkt man sich vielleicht automatisch: 'Der ist doch im Gegensatz zu dir nun echt jung', was ja auch nicht gelogen ist, doch er ist echt süß, richtig Zucker. Ein paar Zentimeter ist er größer als ich und als er mich kurz nach der Begegnung mit ihm gesehen hat, haben wir uns zur Begrüßung umarmt und wie er mich umarmt hat! Er hat mich beinahe umgeworfen und sich irgendwie total gefreut mich zu sehen. Da war das mit ihm schon wieder etwas leichter, doch auch nur für eine kurze Zeit. Nach der Schule habe ich noch etwas mit meinem besten Freund Zeit verbracht. Als ich wieder nachhause gehen wollte, lief er mir mit seinen ganzen Leuten über den Weg. Ich wusste das aber, dass sie um die Zeit Schluss hatten. Einer von ihnen umarmte mich auch, als er mich gesehen hat, doch er selbst hat mich keines Blickes gewürdigt. Ich glaube, dass er nur kurz hingesehen hat, als ich den einen da umarmt hatte (sah zumindest so aus) aber sonst nicht mehr. Ein etwas geplatzter Tag aber naja ... Wie abhängig alles von ihm ist. Grausam.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Ein zweites Lächeln.
Ich könnte momentan wirklich sagen, dass ich süchtig bin. Süchtig nach seinem, für mich, atemberaubenden Lächeln. Seinem Blick, der mir für ein paar Sekunden gewidmet ist und seinem Anblick selbst. Er gehört nicht mehr zu mir, das weiß ich, wenn ich ihn ansehe. Naja, zumindest meistens. Ab und zu kommt es mir dann doch wieder so vor, als könnte ich jetzt zu ihm laufen und ihn einfach küssen. Kurz nachdem es 16 Uhr war stand ich bereits mit ein paar anderen wieder im Foyer der Schule. Ich sah, wie einer aus seiner Klasse die Treppen runter kam. Es war Justin, dieser Junge, der mal auf mich stand (hier der Post). Ein seltsamer Kerl, doch er gab mir das Zeichen, dass er nun jeden Moment kommen könnte. Ich fing langsam an umher zu zappeln und einen guten Platz zu finden, sodass er mich bemerken kann und wir nicht allzu weit entfernt voneinander sind. Schließlich sah ich seinen Kumpel, der gestern wieder ein paar Worte mit mir gewechselt hatte und dann auch ihn, wie sie Stufe für Stufe sich mir näherten. Ich sah kurz zu ihm und er ebenfalls zu mir zurück, doch schon gleich wechselte ich meinen Blick wieder woanders hin. Ich war mir unsicher, was das alles hier bringen sollte. Widerstehen konnte ich ihm dann doch nicht, denn gleich darauf sah ich ihn dann erneut an. Er mich ebenfalls und schon wieder war ich verunsichert. Ich richtete meine Augen schnell zu einem anderen Punkt und innerlich bin ich bereits ausgerastet. Letztendlich aber sah ich ihn noch einmal an und er wieder zurück. Wir sahen uns für einen Moment in die Augen und ich begann zu Lächeln. Für ein paar Worte war er dann doch wieder zu weit weg. Er lächelte zurück und hielt dies dann auch für vielleicht drei Sekunden. Es wäre schneller vorbei gegangen, wenn nicht mal wieder so ein Stau vor dem Ausgang entstanden wäre. Umso besser aber für mich! Ich egoistische Kuh. Hm, was genau ich von all dem jetzt habe, wenn es für ihn nicht mal im geringsten so viel bedeutet, wie für mich, weiß ich leider auch nicht. Trotzdem erhellt dies im Moment meinen sonst so düsteren Schulalltag ...
Vier Freistunden.
Normalerweise würde ich jetzt noch in Physik sitzen und dort ungeduldig auf das Ende der Stunde warten. Wie gesagt: Normalerweise! Ich habe jetzt vier Freistunden und muss um 16 Uhr wieder in der Schule antanzen. Das ist nicht schlecht, denn somit kann ich nun eine kurze Zeit zuhause verbringen. Als ich heute Morgen, nach Religion, die unterste Etage entlang ging, sah ich ihn in einem Kreis voller Mädchen aus seiner Parallelklasse stehen. Seltsamerweise bin ich diesmal nicht (wie sonst) vor Eifersucht gestorben und meine Laune war den ganzen Tag über ruiniert aber völlig kalt gelassen hat es mich auch nicht. Es hat mich schon gestört, das streite ich gar nicht ab. Ich musste an ihm vorbei, so viel stand fest. Er drehte sich kurz um und sah irgendwo hin, dann traf sein Blick kurz auf mich. Ab da hätte ich sowieso keinen Rückzieher mehr machen können, das wäre einfach nur bescheuert rüber gekommen. Ich riss mich also zusammen und ging weiter. Er trug seine rote Hose von Review, sein blaues T-Shirt von Jack & Jones, sowie seine graue Jacke von dort, dadrüber. Selbst sein Rücken, welcher zu mir gerichtet war, machte mich Schritt für Schritt nervöser. Schließlich war ich bei ihm und ich wäre beinahe einfach an ihm vorbei gegangen, doch das wollte ich dann doch nicht, weswegen ich ihm einfach leicht mit dem Zeigefinger in sein Becken piekste. Neutral führte ich meine Schritte fort und dann hörte ich plötzlich ein "Aua" von hinten. Ich musste kurz schmunzeln, aufgrund dieser Übertreibung mal wieder und drehte mich, während ich weiterging, wieder um, woraufhin ich ihn dann dabei sehen konnte, wie er mir bereits hinterher geschaut hat. Er lächelte mich breit an und dieses gab ich ihm dann auch für ein paar Sekunden zurück, ehe ich ihm meinen Rücken wieder zugewendet habe und dann aus dieser Etage verschwand. Im Anschluss habe ich ihn immer wieder nur kurz gesehen und mir fällt auch gerade auf, dass er und der Rest nun deren Freistunde haben. Er hat heute bis 16 Uhr Schule und ich möchte ihn unbedingt nochmal wiedersehen ... Vielleicht kriege ich das ja hin und wenn nicht, naja dann eben nicht. Ich werde nun was essen und mich dann später noch auf den Weg zu Englisch machen. Keine Lust!
Dienstag, 23. Oktober 2012
"Du scheinst ihm ja doch nicht ganz egal zu sein."
Ich stand gerade in der Tür, welche zu den Sporthallen führt und wartete auf meine Mitschülerin, welche im Anschluss mit mir Physik haben sollte. Mir war so heiß vom Sport und somit war ich echt glücklich, dass die Temperaturen etwas weiter unten waren. Mir war bewusst, dass wenn ich hier weiterhin stehen bleiben würde, meine Chancen auf ihn noch zu treffen steigen. Wollte ich das überhaupt? Ich bin mir nicht sicher, doch ich denke schon, dass mein Herz leise nach ihm schrie. Dann war es so weit: Er kam aus der Jungenumkleide raus und seine drei Freunde folgten ihm. Er jedoch ging dann doch nicht voran, weshalb erstmal nur zwei seiner Freunde an mir vorbei gingen. Einer sah mich die ganze Zeit über an und ich fühlte mich dadurch leicht verunsichert, muss ich zugeben. Schließlich folgte er ihnen und der letzte Freund gleich hinterher. Er hatte mich bereits gesehen und sah daraufhin kurz wieder zu Boden. Dies hielt nicht lange an, denn dann sah er nochmal flüchtig zu mir, doch gleich darauf fand er dann doch den Boden wieder interessanter. Als er aber seinen Blick wieder senkte sah ich, wie sich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen bildete. Es war dieses Lächeln, welches mehr lustig rüberkommen soll und sympatisch einfach, doch ich liebte es schon immer wie eh und je! Ich konnte meinen Blick nicht mehr von ihm lösen und er sah dann wieder hinauf, als er schon fast an mir vorbei war. "Hi", begrüßte er mich und hatte weiterhin dieses Lächeln drauf, als er mir kurz in die Augen sah. "Hallo", gab ich mit einem Lächeln zurück und somit ging er dann auch weiter. Sein Freund, welcher noch immer hinter ihm war, begrüßte mich dann ebenfalls mit einem "Hallo" und ich erwiderte auch dieses. Gerade, als dieser schon fast an mir vorbei war, fragte er mich noch: "Warum stehst du da?" und ich sah zu ihm zurück. Ich antwortete, dass ich auf meine Mitschülerin warte und er wünschte mir dann nur noch viel Spaß. Immerhin, denn er und ich haben auch seitdem Schluss mit ihm ist ja kaum noch ein Wort miteinander gewechselt, obwohl wir uns immer recht gut verstanden haben! Mehr ist auch heute nicht wirklich passiert. Auch wenn sein Lächeln sicher eh nur aus Höflichkeit ist, ich mag es trotzdem sehr ...
Nach der Schule musste ich noch zur Therapie. Ich kam leicht verspätet und sie schickte schon gleich eine Vermissten-Meldung an meine Eltern los, was mich dann doch etwas verwirrt hat, haha. Die ganze Sitzung über ging es mal wieder nur um ihn. Ich erzählte ihr davon, dass er mir um 0 Uhr an meinem Geburtstag gratuliert hatte und daraufhin sah sie mich verwundert und dennoch mit einem breiten Lächeln an. "Das ist doch was!", sagte sie dazu und ich grinste leicht verunsichert, da ich das eher nicht so gesehen habe. "Du scheinst ihm ja doch nicht ganz egal zu sein", ergänzte sie und ich dachte darüber nach. Vielleicht hat sie Recht aber vielleicht sieht sie auch einfach nur viel zu positiv in die ganze Sache hinein. Ich werde jetzt duschen gehen und dann schlafen. Morgen sitze ich wieder bis 17 Uhr in der Schule fest, ganz toll. Bis dann! ♥
Nach der Schule musste ich noch zur Therapie. Ich kam leicht verspätet und sie schickte schon gleich eine Vermissten-Meldung an meine Eltern los, was mich dann doch etwas verwirrt hat, haha. Die ganze Sitzung über ging es mal wieder nur um ihn. Ich erzählte ihr davon, dass er mir um 0 Uhr an meinem Geburtstag gratuliert hatte und daraufhin sah sie mich verwundert und dennoch mit einem breiten Lächeln an. "Das ist doch was!", sagte sie dazu und ich grinste leicht verunsichert, da ich das eher nicht so gesehen habe. "Du scheinst ihm ja doch nicht ganz egal zu sein", ergänzte sie und ich dachte darüber nach. Vielleicht hat sie Recht aber vielleicht sieht sie auch einfach nur viel zu positiv in die ganze Sache hinein. Ich werde jetzt duschen gehen und dann schlafen. Morgen sitze ich wieder bis 17 Uhr in der Schule fest, ganz toll. Bis dann! ♥
Montag, 22. Oktober 2012
"That's the story of, that's the glory of love."
Vorab tut es mir leid, dass ich erst jetzt poste. Die meisten werden das heute sicher nicht mehr lesen, doch ich habe letzte Nacht nur eine Stunde Schlaf gefunden und bin somit bis vorhin im Land der Träume verschwunden. Ich schreibe jetzt nicht lange um den heißen Brei, sondern komme zum heutigen Tag: Es hätte nicht schlimmer anfangen können, da ich sicher solche Augenringe hatte und meine Augen ganz klein waren, weil sie so gebrannt haben. Gleich in der ersten Stunde Deutsch und generell heute jedes Hauptfach wieder zu haben wäre mir lieber erspart geblieben. In der ersten Pause ging ich mit meinem besten Freund runter, auf den Schulhof, wo ich dann auch noch später auf Lilith traf. Sie gab mir ihr Geschenk, worüber ich mich riesig gefreut habe und danach sind er und ich zur Mensa gegangen. Als wir wieder zurück kamen, standen mittlerweile er und zwei seiner Freunde auf dem unteren Schulhof und das war das erste Mal, dass ich ihn nach zwei Wochen wiedergesehen habe. Innerlich total nervös ging ich an ihm vorbei, wobei ich ab und zu seinen Blick auf mir spürte, doch er sagte nichts, wie es auch nicht anders zu erwarten war. Auch kurz danach ging er nur stumm und ignorierend an mir vorbei. Bis dahin machte es mir aber dann doch nicht sehr viel aus und ich ging ausgeglichen gelaunt zu Informatik. Unser Lehrer schlug uns vor, dass wir auch in den anderen Computerraum gehen könnten, somit gingen er und ich dann auch dorthin. Wir gingen die Treppen runter, da der andere Raum ein Stockwerk weiter unten ist, doch auf der Treppe traf mich dann der Schlag. Ich sah ihn, wie er gerade aus dem Gang der Physik- und Chemieräume kam. Erst folgte ich ihm einfach weiter, doch dann drehte ich mich nochmal zu ihm um. Er sah auf den Boden, doch dann sah er kurz zu mir und ich konnte dafür sorgen, dass sein Blick auch auf mir blieb. Er lächelte mich an und ein Teil in mir ist in diesem Moment gestorben. Ich ließ meinen Blick und meine kleinen Handbewegungen sprechen, womit ich ausdrücken wollte, wohin er denn gehe. Als Antwort bekam ich meinen komisch lächelnden und fraglichen Blick zurück, weswegen ich ihn dann einfach fragte: "Wohin gehst du?" und er antwortete: "Kieferorthopäde." Ich nickte daraufhin und wollte mich gerade wieder umdrehen, doch dann hörte ich seine Worte: "Nochmal alles Gute zum Geburtstag nachträglich!" und ich sah ihn an. Dies war mir dann nicht mehr lange möglich, da plötzlich eine Masse von Schülern mir den Blick versperrte und ich versuchte mich durch diese zu drängeln. Er blieb kurz vor der Treppe stehen und sah mich an, nachdem ich mich durch die Menge geboxt habe und schließlich vor ihm stand. Ich stellte mich aufrecht hin und sah ihn mit einem Lächeln an. "Danke!", antwortete ich in einem freundlich Ton und er musste grinsen. Innerlich bin ich gestorben vor Freude, dass er gerade vor mir steht und ich konnte es kaum fassen. "Nun, ich muss dann jetzt zum Kieferorthopäden", lächelte er mich an und ging ein paar Stufen die Treppe runter. Er drehte sich nochmal um zu mir, nachdem ich "Mach das!" antwortete und lächelte noch immer. "Bester Termin!", grinste er noch und dann war er auch schon verschwunden. Ich ging zurück zu meinem besten Freund und war ... sehr zufrieden! Ja, doch, das war ich.
Dass ich die ganze Zeit über wie ein Honigkuchenpferd bei seinem Anblick lächeln muss. In der zweiten Pause habe ich ihn zum größten Teil aus der Ferne beobachtet und manchmal sah ich seinen Blick in meine Richtung huschen. Zuletzt habe ich ihn dann kurz vor Vertiefung Mathe nochmal gesehen. Er musste ziemlich nahe an mir vorbei und sah dabei lächelnd auf den Boden. Nur kurz wendete er seine Augen zu mir und ich gab ihm einen kleinen Stupser, mit meiner ebenso kleinen Faust, wobei ich ein Ploppen aus meinem Mund ertönen ließ. Im Allgemeinen: Der erste Schultag hätte wirklich schlimmer kommen können. Ich versuche mir jedoch jetzt nicht viel auf den heutigen Tag einzubilden und lasse einfach alles auf mich zukommen. Der Posttitel ist außerdem eine Zeile aus einem Lied, welche ich heute andauernd gesungen habe, da ich den restlichen Text nicht kenne. Eins frage ich mich trotzdem noch: Hätte ich ihn als Dankeschön noch umarmen sollen? Hm. Vielleicht hätte ihn das aber auch nur wieder eingeengt oder verschreckt. Ich gehe nun wieder schlafen und werde sehen, wie es morgen aussehen wird ...
Dass ich die ganze Zeit über wie ein Honigkuchenpferd bei seinem Anblick lächeln muss. In der zweiten Pause habe ich ihn zum größten Teil aus der Ferne beobachtet und manchmal sah ich seinen Blick in meine Richtung huschen. Zuletzt habe ich ihn dann kurz vor Vertiefung Mathe nochmal gesehen. Er musste ziemlich nahe an mir vorbei und sah dabei lächelnd auf den Boden. Nur kurz wendete er seine Augen zu mir und ich gab ihm einen kleinen Stupser, mit meiner ebenso kleinen Faust, wobei ich ein Ploppen aus meinem Mund ertönen ließ. Im Allgemeinen: Der erste Schultag hätte wirklich schlimmer kommen können. Ich versuche mir jedoch jetzt nicht viel auf den heutigen Tag einzubilden und lasse einfach alles auf mich zukommen. Der Posttitel ist außerdem eine Zeile aus einem Lied, welche ich heute andauernd gesungen habe, da ich den restlichen Text nicht kenne. Eins frage ich mich trotzdem noch: Hätte ich ihn als Dankeschön noch umarmen sollen? Hm. Vielleicht hätte ihn das aber auch nur wieder eingeengt oder verschreckt. Ich gehe nun wieder schlafen und werde sehen, wie es morgen aussehen wird ...
Sonntag, 21. Oktober 2012
Angst vor dem, was ab jetzt kommt.
Ich liege bereits im Bett bzw. auf meiner Matratze. Die ganze Zeit über denke ich darüber nach, was nun auf mich zukommen wird, bis die Weihnachtsferien endlich anfangen. Weihnachten - Mein Lieblingsfest. Bis dahin will ich nun wirklich mein Verhältnis zu ihm aufbessern. Ich weiß, dass ich das schon vorhatte, bevor ich Geburtstag habe, doch darin bin ja bitterlich gescheitert. Ich stelle jetzt keinen großen Plan auf, sondern lasse es auf mich zukommen. Wenn ich morgen sehen sollte, werde ich schauen, ob er mich ansieht und mit was für einem Blick. Ob er mich begrüßt - was ich jedoch bezweifel - oder sonst was. Ja, ich weiß, dass ich echt besessen bin. Kann man das auch nur ein kleines bisschen nachvollziehen? Ich weiß es nicht, um ehrlich zu sein, wenn ich mich als Außenstehende mal selbst sehen könnte. Ich begebe mich nun zu Bett und dann werde ich ja sehen, wie mein erster Schultag nach den Ferien ablaufen wird. Auch noch bis 17:30 sitze ich in diesem Gefängnis fest! Erlöst mich bitte ...
Ab morgen wieder die Hölle.
Der Tag neigt sich dem Ende zu und somit auch die Herbstferien. Ich könnte weinen und würde am liebsten weglaufen. Ich will nicht, dass diese verdammten Ferien enden. Ich will ihm nicht über den Weg laufen, nein. Mir wäre so einiges sehr viel lieber als das! Wenigstens ist mein Zimmer nun fertig renoviert. Es riecht hier noch immer alles ganz neu. Mein Teppich ist beige-weiß und total weich! Wie als würde man auf kleinen Wolken umher tapsen. Die Wände haben ein fantastisches Hellblau und ich bin maßlos begeistert! Am Dienstag kommt noch mein neues Bett hierher und dann im Laufe der Zeit noch weiteres. Das ist das Einzige, was mich momentan etwas aufheitert. Kann die Schule nicht abbrennen oder so? Das wäre echt nett. Ich will meine Klausuren nicht zurück bekommen, ich will niemanden wiedersehen und stattdessen einfach nur zuhause bleiben. Andererseits vermisse ich zum Beispiel meine liebste Lilith und meinen besten Freund. Och nein, ich kriege sicher auch noch ein paar nachträgliche Glückwünsche und Umarmungen. Zu viel Körpernähe auf einmal. Es sei denn, es wäre seine, die würde ich liebend gerne in Übermaßen bekommen. Träum weiter. Ich sollte wohl langsam mal anfangen meine Schultasche zu packen und mir Klamotten für morgen rauslegen. Duschen muss ich auch noch. Hinzu kommt, dass ich gerade richtige Kopfschmerzen habe. Ich war wieder bis 5 Uhr wach und habe bis 14 Uhr geschlafen. Ich poste gleich nochmal, kurz bevor ich schlafen gehe oder irgendwie so, hihi . ♥
Samstag, 20. Oktober 2012
"Alles gute zum Geburtstag :)"
19. Oktober um 0 Uhr: Ich war auf Facebook und Skype angemeldet, wobei mein Handy neben mir lag. Gerade, als die Uhr umgeschlagen ist ging es los. Auf Facebook erschienen bereits unzählige Benachrichtigungen, dass mir auf die Chronik gepostet wurde und auch das Ertönen von Skype kam im selben Moment an. Der SMS-Klingelton fing an verrückt zu spielen. Ich musste lächeln. Ich musste lächeln, weil ich auf einmal richtig glücklich war. Dass es Menschen gibt, die wirklich an mich gedacht haben. Ich begann den ersten Geburtstagstext, auf meiner Chronik, zu lesen und ich fing an zu lachen. Der Text war lustig und schön zugleich. Ich war gerührt und sah dann in Skype nach, was mein bester Freund mir geschrieben hat. Auch wenn sein Text klein war und etwas idiotisch, er war auch echt süß und ich musste gleich noch mehr lachen. Schließlich nahm ich mein Handy und sah bereits drei SMS, sowie sechs Nachrichten in WhatsApp. Ich begann mit WhatsApp und überflog die Namen, bis ich dann einmal keinen Namen sah, sondern stattdessen eine Nummer. Mein Herz blieb stehen und ich sah sie mir genauer an. Mir war sofort klar, dass das nur eine Person sein kann. Er! Ich schmiss mein Handy wieder weg und dachte mir, dass ich das erst später lesen werde, was ich dann auch getan habe.
Ich hatte schon ein paar Tränen in den Augen, da ich mir in der Zwischenzeit noch andere Texte durchgelesen hatte und so glücklich war, doch als ich seine Nachricht gelesen hatte, fingen diese Tränen an zu laufen. Ich lächelte darunter, doch das hielt nicht lange an, denn dann wusste ich auf einmal nicht mehr weiter. Sollte ich antworten? Sollte ich es lassen? Ich habe mich gefreut, doch gleichzeitig hätte ich es lieber gehabt, wenn er mir nicht gratuliert hätte. Ich war überfordert und sprang auf. Mein Handy ließ ich einfach liegen. Ich fing richtig an zu weinen. "Ich verbringe deinen Geburtstag mit dir!", sagte er damals und dann war mein Geburtstag, wo dieser Satz schon längst nicht mehr galt. Ich würde diesen Tag mit seiner und meiner gemeinsamen Freundin verbringen, anstatt mit ihm. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Wieso hatte er mir genau um 0 Uhr gratuliert? - Genau so begann mein Geburtstag. Ich hatte mir den Anfang definitiv anders vorgestellt. Zwei Stunden später habe ich dann endlich allen per SMS und WhatsApp geantwortet, schließlich auch ihm. Ich bedankte mich und fragte ihn (wegen dem 0 Uhr), ob er extra darauf gewartet hätte oder es ein reiner Zufall war. Seine Antwort: "Es war 59 und dann hab ich gewartet :)". Dies habe ich dann nach dem Aufwachen gelesen und wusste erneut nicht, was ich von alldem halten sollte. Ich weiß es eigentlich noch immer nicht! Im Allgemeinen war mein Geburtstag ein sehr schöner Tag geworden, auch wenn ich geweint habe. Die Sonne schien und es waren alle so lieb zu mir. Ich war wirklich sehr zufrieden! Auch euch: DANKE! ♥
Letztendlich habe ich mit ihm heute erneut in WhatsApp geschrieben, da ich ihn gefragt hatte, wie denn seine Ferien so waren. Er war doch nicht mit seinem Cousin in Italien, da der Kanada-Urlaub von den Sommerferien zu teuer war. Unser Gespräch war nur kurz, da ich ihn nicht so ausfragen wollte. Ich wollte einfach nur nett sein und vielleicht ist das nochmal ein Neubeginn - Oder auch nicht. Dies ist der momentane Stand der Dinge. Somit beginnt nun mein Leben, als ein 16 Jahre junges Mädchen. Ich bin gespannt!
Ich hatte schon ein paar Tränen in den Augen, da ich mir in der Zwischenzeit noch andere Texte durchgelesen hatte und so glücklich war, doch als ich seine Nachricht gelesen hatte, fingen diese Tränen an zu laufen. Ich lächelte darunter, doch das hielt nicht lange an, denn dann wusste ich auf einmal nicht mehr weiter. Sollte ich antworten? Sollte ich es lassen? Ich habe mich gefreut, doch gleichzeitig hätte ich es lieber gehabt, wenn er mir nicht gratuliert hätte. Ich war überfordert und sprang auf. Mein Handy ließ ich einfach liegen. Ich fing richtig an zu weinen. "Ich verbringe deinen Geburtstag mit dir!", sagte er damals und dann war mein Geburtstag, wo dieser Satz schon längst nicht mehr galt. Ich würde diesen Tag mit seiner und meiner gemeinsamen Freundin verbringen, anstatt mit ihm. Ich wusste nicht, was ich denken sollte. Wieso hatte er mir genau um 0 Uhr gratuliert? - Genau so begann mein Geburtstag. Ich hatte mir den Anfang definitiv anders vorgestellt. Zwei Stunden später habe ich dann endlich allen per SMS und WhatsApp geantwortet, schließlich auch ihm. Ich bedankte mich und fragte ihn (wegen dem 0 Uhr), ob er extra darauf gewartet hätte oder es ein reiner Zufall war. Seine Antwort: "Es war 59 und dann hab ich gewartet :)". Dies habe ich dann nach dem Aufwachen gelesen und wusste erneut nicht, was ich von alldem halten sollte. Ich weiß es eigentlich noch immer nicht! Im Allgemeinen war mein Geburtstag ein sehr schöner Tag geworden, auch wenn ich geweint habe. Die Sonne schien und es waren alle so lieb zu mir. Ich war wirklich sehr zufrieden! Auch euch: DANKE! ♥
Letztendlich habe ich mit ihm heute erneut in WhatsApp geschrieben, da ich ihn gefragt hatte, wie denn seine Ferien so waren. Er war doch nicht mit seinem Cousin in Italien, da der Kanada-Urlaub von den Sommerferien zu teuer war. Unser Gespräch war nur kurz, da ich ihn nicht so ausfragen wollte. Ich wollte einfach nur nett sein und vielleicht ist das nochmal ein Neubeginn - Oder auch nicht. Dies ist der momentane Stand der Dinge. Somit beginnt nun mein Leben, als ein 16 Jahre junges Mädchen. Ich bin gespannt!
Freitag, 19. Oktober 2012
Geburtstag!
Heute ist der 19. Oktober, was bedeutet, dass ich heute vor 16 Jahren das Licht der Welt erblickt habe. Es war der Tag, an dem meine Großeltern noch gar nicht wussten, dass sie ab jetzt eine Enkeltochter haben werden. Meine Mutter war damals nach Mexiko abgehauen und kam schließlich mit mir wieder zurück. Es war sicher nicht die schönste Überraschung, die sie meinem Oma und meinem Opa machen konnte, doch trotzdem haben die beiden mich sofort geliebt und sich um mich gekümmert, als wäre ich ihr eigenes Fleisch und Blut. Hihi, ich bin schon froh, dass ich Oma hatte und Opa noch habe. Heute ist mein "Ehrentag", wie meine Tante es in ihrem Brief geschrieben hat und ich werde versuchen das Beste aus diesem Tag heraus zu holen. Ich wünsche mir nur eines und das ist er, doch da ich diesen Wunsch vergessen kann - was nicht heißen soll, dass ich es mir nun nicht mehr wünsche - wünsche ich mir nur ein wenig Glück in diesem neuen Lebensjahr. Ist das schon zu viel verlangt? Vermutlich, doch etwas wünschen darf ich mir ja. Ich werde jetzt noch etwas wach bleiben, zusammen mit meinen Kaninchen und dann irgendwann gegen Mittag wieder aufwachen, hihi. Ich poste einfach später nochmal, ihr Lieben. ♥
- Nein, kannst du nicht, sieh es ein, liebes Herz.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Weniger als 4 Stunden noch.
Dies sind meine letzten Stunden, die ich als ein 15 Jahre junges Mädchen verbringe. Sie sind nicht sonderlich spannend oder aufregend, doch ich genieße sie, aus welchem Grund auch immer. Heute ging es mir erstaunlicher Weise relativ gut! Die Frau vom Jugendamt jedoch hätte ich mir lieber erspart. Ich bin irgendwie schon ganz aufgeregt, wer denn an meinen Geburtstag morgen bzw. nachher denken wird. Ich werde morgen Mittag zu seiner und meiner gemeinsamen Freundin fahren und mit ihr dann meinen Geburtstag verbringen. Ich freue mich schon richtig darauf! Unfassbar, wie schnell dieses Lebensjahr vorbei ging. Es war das Schönste und das Schmerzhafteste Jahr in meinem bis jetzigen Leben. Gleich gibt es Abendessen und dann vergeht die Zeit auch schon weiter. Ich werde kurz nach 0 Uhr dann gleich einen Post erstellen, hihi. Hey, wenn ich 16 bin stehen mir einige neue Türen offen! Endlich zahlt sich das Älter werden wieder aus, nicht so wie vor einem Jahr, haha. Ich fühle mich gerade so, als wäre Silvester. Als würde jeder Mensch auf der Welt wissen, dass morgen mein Geburtstag ist. Dabei wissen es die meisten eh nur durch Facebook! Wie auch immer. Von ihm werde ich nichts erwarten, da ich denke, dass dies auch der Fall sein wird. Nun gut, er muss es entscheiden. Selbst wenn er mir gratulieren sollte: Was soll ich dann machen? Sollte ich mich bedanken oder am besten gar nicht erst drauf antworten, so wie er es auch bei mir auf meine letzte Nachricht getan hat? Ich sollte aufhören zu planen, erst Recht bei Dingen, die wieder mit ihm zutun haben. Einen schönen Abend noch! ♥
Du bist alles, wovon ich träume.
Früher oder später finden wir ihn alle: Den Menschen, den wir lieben und das von ganzem Herzen. Manche heiraten schon im Kindergarten und andere sagen bis heute, dass sie noch nie verliebt waren. Die einen machen kein Geheimnis daraus, wen sie toll finden und die anderen verheimlichen es die ganze Zeit über oder erzählen es nur der am nächsten stehenden Person. Es gibt auch die, die gar nicht verliebt sein wollen. Sie haben Angst, dass jemand über sie bestimmen kann. Über ihre Gefühle und ihre Stimmung. Dass sie schließlich ganz abhängig von diesem Menschen sind. Jeder von uns geht anders mit diesem Thema um und hat seine eigenen Meinungen dazu. Heute ist wieder der 18. Tag im Monat. Wäre er noch immer an meiner Seite, wären es heute sieben Monate geworden. Ich denke nicht, dass er groß auf das Datum heute achten wird, wenn er es sieht oder sehen sollte bzw. er würde nicht an mich denken, so viel steht fest. Vielleicht nur kurz, doch dann auch sicher nur eine Sekunde lang. Vielleicht auch nur eine Halbe? Wer weiß. Nicht mehr lange und dann sind die Ferien wieder um. Dann ist wieder lernen angesagt und zudem kommt auch noch, dass ich ihm wieder jeden Tag über den Weg laufen werde. Es ist gerade spät und eigentlich weine ich um die Zeit immer, weil ich ihn so vermisse, doch gerade denke ich nur an eins: Ich möchte nicht mehr, dass er denkt, dass ich hier die ganze Zeit sitze und auf ihn warte. Es stimmt zwar, dass ich genau das tue und mir jeden Tag ihn zurück wünsche, dass ich ihn noch immer über alles liebe und er perfekt in meinen Augen ist, doch ich will es nicht mehr so rüber kommen lassen. Klingt das komisch? Ich möchte ihn nicht mehr mit diesem sehnsüchtigen Blick ansehen, den ich jedesmal bekomme. Er ist und bleibt wohl auch weiterhin der Junge meines Herzens, doch ich möchte ihm auch zeigen, dass er mit mir wen bestimmtes verloren hat. Es mag wohl eingebildet klingen, doch ich unterscheide mich in vielerlei Hinsichten von anderen Mädchen. Bei mir hat er die Arme gefunden, die ihn immer auffangen würden, egal was auch passiert. Ein Mensch, der ihn mit all seinen kleinen Fehlern liebt. Wenn er mich dann alleine lässt - In Ordnung. Ich hoffe wirklich, dass er es eines Tages merken wird. Dass er plötzlich stehen bleibt und denkt: "Man. Ich vermisse sie." Er hat sich verändert. Das spüre ich. Er braucht mich nicht mehr, doch vielleicht ändert sich das ja irgendwann nochmal ... Mein Geburtstagswunsch? Er.
Gerade heute denke ich wieder sehr viel an ihn. Wahrscheinlich wird mein Wunsch nie eintreffen aber naja. Mein Idiot ... Irgendwo in dir, da steckt er noch ...
Gerade heute denke ich wieder sehr viel an ihn. Wahrscheinlich wird mein Wunsch nie eintreffen aber naja. Mein Idiot ... Irgendwo in dir, da steckt er noch ...
Mittwoch, 17. Oktober 2012
"Du kannst froh sein, dass du sie hast!" - Nö.
Auch dieser Tag nähert sich langsam dem Ende. Vorhin, beim Abendessen, musste mir meine Mutter gleich wieder eine miese Stimmung bereiten. "Denk dran, morgen musst du um 11 Uhr aufstehen!", sagte sie. "Wieso das denn?!" - "Die Frau vom Jugendamt kommt doch, hast du das etwa vergessen?" - "Na toll ..." und schon hatte ich keinen Hunger mehr. Ich wiederholte mich andauernd, dass ich darauf keine Lust habe und die mich doch schon zu Beginn des Jahres gesehen hat. "Ist jetzt gut! Sie kommt morgen und geht ja auch schnell wieder", unterbrach mich mein Vater leicht genervt und ich trank trotzig meinen Orangensaft aus. "Ja, echt schnell. Letztes mal hat die auch fast zwei Stunden hier verbracht!" - "Sie braucht aber diesen Bericht." - "Ja, aber ... Man, ich will nicht! Muss das sein? Ein Tag vor meinem Geburtstag?!", jammerte ich und verfluchte es mal wieder, dass ich ein Pflegekind bin. Jedes Jahr ist es ihre Pflicht nach mir zu schauen und nach dem rechten zu sehen. Ob ich noch lebe und ob ich gesund bin. "Du kannst froh sein, dass du sie hast!", antwortete mein Vater und sah mich an. Ich sah auf meinen Teller, welcher schon fast leer war und dann wieder zu ihm. "Ich hätte aber am liebsten gar keine!", gab ich zurück und dachte nur, dass er mich nicht verstehen kann. Dass es einfach nervt von einer Frau besucht zu werden, die nur auf dich einquatscht und alles von dir wissen muss. Er musste das nicht, denn er hat von Anfang an bei seiner rechtmäßigen Familie gelebt. Mittlerweile habe ich mich etwas beruhigt, doch ich habe noch immer kein Verlangen nach ihrem Besuch. "Sei doch froh, dass du jetzt so ein schönes Leben hast!" - Oh ja, Daddy. Es ist wirklich atemberaubend, ich kann mich vor Begeisterung kaum noch halten! Wie auch immer, ich werde sie morgen an der Backe haben und kann nichts dagegen tun. Hoffentlich ist die schnell wieder weg aber selbst wenn, nächstes Jahr kommt sie wieder. Juhu.
Der Alltag ist grau.
Das Ticken zweier Uhren erscheint endlos. Draußen spielt der Wind mit den Bäumen und Pflanzen. Zugedeckt sitze ich auf meiner alten Matratze, da ich noch immer im Wohnzimmer schlafen muss. Die Decke knackst vor sich hin, was passiert, wenn oben gerade jemand rumläuft. Meine Eltern arbeiten weiter an meinem Zimmer und ich sitze hier. Vor einer Stunde bin ich erst aufgewacht, da die Nacht mal wieder lang war. Seit Tagen erscheint es mir so, als würden die Tage noch langsamer vorüber gehen, als sonst. Nur noch 2 Tage bis zu meinem Geburtstag. Vor einem Jahr saß ich um die Zeit noch in der Schule. Ich kannte ihn noch nicht, ab und zu sind wir uns mal über den Weg gelaufen aber mehr auch nicht. Ich fand ihn schon da relativ interessant. Er kam so anders rüber, als die anderen Jungs. Natürlicher. Eine meiner "Freunde" kam mit einem seiner Freunde gut klar, weswegen wir auch mal alle zusammen auf dem Schulhof standen. Da habe ich seine Stimme erstmals gehört. Er hatte nur kurz was gesagt und ansonsten nur hin und wieder gelächelt oder gelacht. Er strahlte eine gewisse Sympathie aus. Sein Lachen gefiel mir. Da wusste ich noch nicht, was auf mich zukommen wird. Ich frage mich, wie es in einem Jahr aussehen wird. Ob ich dann über das alles hier nur noch lachen kann oder ich noch immer nur ihn an meiner Seite haben möchte. Möglich ist beides. Ich gewöhne mich auch langsam daran, dass er nicht mehr mit mir spricht oder schreibt, doch Abends bzw. Nachts tut es dann wieder weh und ich vermisse ihn schrecklich. Die Tage vergehen in diesem Kreislauf. Es passiert momentan nicht viel ...
Nie mehr.
Ich will, dass diese Ferien niemals enden. Ich will nie mehr in die Schule. Ich würde am liebsten auf ein anderes Gymnasium gehen. Einfach alle zurück lassen. Ihn zurück lassen. Es ginge ihm sowieso am Arsch vorbei. ICH gehe ihm am Arsch vorbei. Ich weiß das ganz genau. All die Jahre über hat mir jemand gefehlt, mit dem ich über alles reden konnte und dieser jemand war er. Bei dem ich mich wohlgefühlt habe und einfach nur ich selbst sein konnte. Vor einer Woche stand ich ungefähr um die Uhrzeit im Badezimmer meiner Allerbesten Freundin. In drei Spiegeln konnte man sich von verschiedenen Sichten aus betrachten. Ich sah abwechselnd in jeden hinein. Ich sah in meine Augen. Mir schossen so viele Gedanken durch den Kopf. Ich sah auf meine Haare, die ich wegen ihm abgeschnitten habe. Ich sah auf meine viel zu dünnen Arme. Ich sah auf mein T-Shirt, welches ich trug. Ich sah wieder zurück in meine Augen. "Wie kann man dich lieben?", fragte ich mich leise. "Du bist so hübsch!", sagte er damals. "Du bist perfekt" und "Du bist mein Traummädchen" bekam ich zu hören. Letztendlich war an den Worten ja doch nichts dran. Ich presste meine Lippen aufeinander und schloss die Augen. Ich wollte mich nicht mehr sehen. "Wenn dich nicht mal deine eigenen Eltern lieben konnten, wie soll es dann ein anderer?", fragte ich mich und öffnete dann wieder die Augen. Ich konnte perfekt sehen, wie mir das Wasser in die Augen stieg. "Ein Unfall bist du", schrie ich mich innerlich selbst an. "Du solltest gar nicht hier sein!" - Langsam bildete sich eine Träne, welche gleich darauf langsam anfing meine Wange runter zu laufen. Die Nächste folgte sofort hinterher. Mein Gesicht zog sich zusammen. Der typische Blick, wenn man heult, kam hervor. Ich stütze mich auf dem Waschbecken ab und sah mich weiterhin an. "Er weiß jetzt, dass er weitaus bessere haben kann, als dich!", machte ich mich weiter fertig. Ich konfrontierte mich mit Fakten. Ich fühlte mich unerwünscht und fehl am Platz. Warum hat Gott ihn nicht bei mir gelassen? Ich will doch niemand anderes ... Nur ihn, doch er wird nicht zu mir zurück kommen ...
Warum wurde es mir nicht leichter gemacht? Ich bin bloß aus einer Nacht voll Spaß entstanden. Ich sollte gar nicht sein. Ich bin bei, für mich damals, fremden Menschen aufgewachsen. Meine Geschwister und ich haben alle einen anderen Vater. Bei meinem ersten Halbbruder kamen sogar drei Väter in Frage. Ich habe früher alleine gespielt und im Kindergarten wollte nie jemand was mit mir zutun haben. Keine Ahnung, warum. In unserem großen Garten sah man mich immer alleine mit einem Ball spielen oder schaukeln. Ein Richter hat beschlossen, dass ich meine Großeltern nur einmal im Monat sehen darf. Die mir wichtigsten Menschen durfte ich nur begrenzt sehen, ein gottverdammtes mal innerhalb von mehr als 28 Tagen! Schließlich starb meine Oma ein paar Jahre später dann an Krebs. Ein weiterer Richter hat beschlossen, dass mein Bruder nicht bei mir und meinen Pflegeeltern bleiben darf, sondern zu meiner leiblichen Mutter zurückkehren wird. Man hat ihn mir einfach weggenommen, als ob es nichts wäre. Meine anderen Halbgeschwister kenne ich gar nicht wirklich. Später bekam ich "Freunde", die hinter meinem Rücken über mich lästern und immer was an mir zu bemängeln haben, anstatt mich so zu mögen, wie ich bin. Es gibt so vieles, was ich noch aufzählen könnte, doch ich lasse es nun ... Dann war ich einmal glücklich und konnte alles hinter mir lassen aber auch er wurde mir genommen ... Bin ich es denn so unwürdig? Habe ich es einfach nicht verdient? Ich will am liebsten für immer nur noch zuhause bleiben. Nie mehr in Facebook gehen, mein Handy nur noch ausgeschaltet haben und nur noch mit mir alleine sein. Keinen mehr an mich ranlassen, damit man mir nicht mehr weh tun kann. Warum kann ich nicht einfach verschwinden ... Ich gehe jetzt am besten schlafen, denn wenn ich aufwache, geht es mir bestimmt wieder besser ...
Warum wurde es mir nicht leichter gemacht? Ich bin bloß aus einer Nacht voll Spaß entstanden. Ich sollte gar nicht sein. Ich bin bei, für mich damals, fremden Menschen aufgewachsen. Meine Geschwister und ich haben alle einen anderen Vater. Bei meinem ersten Halbbruder kamen sogar drei Väter in Frage. Ich habe früher alleine gespielt und im Kindergarten wollte nie jemand was mit mir zutun haben. Keine Ahnung, warum. In unserem großen Garten sah man mich immer alleine mit einem Ball spielen oder schaukeln. Ein Richter hat beschlossen, dass ich meine Großeltern nur einmal im Monat sehen darf. Die mir wichtigsten Menschen durfte ich nur begrenzt sehen, ein gottverdammtes mal innerhalb von mehr als 28 Tagen! Schließlich starb meine Oma ein paar Jahre später dann an Krebs. Ein weiterer Richter hat beschlossen, dass mein Bruder nicht bei mir und meinen Pflegeeltern bleiben darf, sondern zu meiner leiblichen Mutter zurückkehren wird. Man hat ihn mir einfach weggenommen, als ob es nichts wäre. Meine anderen Halbgeschwister kenne ich gar nicht wirklich. Später bekam ich "Freunde", die hinter meinem Rücken über mich lästern und immer was an mir zu bemängeln haben, anstatt mich so zu mögen, wie ich bin. Es gibt so vieles, was ich noch aufzählen könnte, doch ich lasse es nun ... Dann war ich einmal glücklich und konnte alles hinter mir lassen aber auch er wurde mir genommen ... Bin ich es denn so unwürdig? Habe ich es einfach nicht verdient? Ich will am liebsten für immer nur noch zuhause bleiben. Nie mehr in Facebook gehen, mein Handy nur noch ausgeschaltet haben und nur noch mit mir alleine sein. Keinen mehr an mich ranlassen, damit man mir nicht mehr weh tun kann. Warum kann ich nicht einfach verschwinden ... Ich gehe jetzt am besten schlafen, denn wenn ich aufwache, geht es mir bestimmt wieder besser ...
Dienstag, 16. Oktober 2012
Meine geliebte Familie.
"Du hast Post bekommen!", lächelte meine Mutter mich heute Morgen an, während ich noch total verpennt gar nicht wirklich realisierte, was sie da gerade von mir wollte. Sie wedelte leicht mit dem Briefumschlag in ihrer Hand und streckte ihn dann in meine Richtung aus. Mühsam erhob ich mich, um ihn anzunehmen und neben meiner Adresse war ein Sticker aufgeklebt, worauf ein Eichhörnchen mit einer Nuss zu sehen war. "Wie süß", dachte ich mir und drehte den Umschlag auf die andere Seite um, damit ich den Absender erfahren konnte. Mit dem Vornamen konnte ich erst nichts wirklich anfangen, doch dann las ich den Nachnamen. Meine Tante hat mir geschrieben! Wenn man es genau nimmt, dann ist sie eigentlich meine Großtante, denn sie ist die Schwester meiner geliebten Oma. Für mich bleibt sie jedoch meine Tante, immerhin war meine Oma zu Beginn meines Lebens auch sowas wie meine Mutter. Ich machte den Brief auf und entnahm den Inhalt. Ich musste lächeln, denn es kam mir nicht nur ein beschriebener Zettel, sondern auch ein Foto entgegen. Meine Tante ist auf diesem zu sehen und sie lacht mit voller Lebensfreude! "Viel Glück und viel Segen zu deinem Geburtstag!" steht auf der Vorderseite des Briefes selbst und ich beginne zu lesen, auch wenn ich erst in 3 Tagen Geburtstag habe, hihi. Normalerweise nimmt man jetzt bestimmt an, dass in diesem Brief auch Geld mit dabei war, doch meine Familie macht sowas nicht, im Gegensatz zu der Familie meiner Pflegeeltern. Die Schrift meiner Tante war schwer zu entziffern, doch letztendlich konnte ich alles lesen. Diese Zeilen haben mir am meisten bedeutet und gingen mir sehr nahe:
Meine Tante hat mir damit ein schönes (frühzeitiges) Geburtstagsgeschenk gemacht. Allein mit diesen Worten, es ist nichts materielles, womit ich nun stolz umher laufen könnte, wie mit einem iPhone oder sowas, doch ich habe mich darüber sehr gefreut. Sie hat mir noch geschrieben, dass mein Opa momentan in den USA ist. Ich hatte also recht, dass er momentan nicht zuhause ist, doch meine Tante meinte, dass er mich sicher anrufen wird. Sie erwähnte noch kurz meinen Onkel, welcher mich damals getauft hat. Sie schrieb, dass er immer sehr müde wäre, aufgrund seiner Krankheit. Da habe ich dann wieder gemerkt, dass ich kaum noch was von meiner Familie anscheinend mitkriege, denn ich wusste nicht, dass er krank ist ... Im Allgemeinen aber hat mich dieser Brief heute echt glücklich gemacht! Zudem ist die Tapete in meinem Zimmer nun vollständig abgerissen und mein altes Bett schon abgebaut. Meine Kaninchen liegen gerade neben mir und ich kann jetzt in Ruhe meinen Abend genießen, hihi. Ich hoffe, dass ihr einen schönen Tag hattet! Ich poste später nochmal. ♥
"Ja, ich wünsche Dir Glück, Friede, Freude und ganz viel Segen von oben her. Die Oma ist ganz besonders an Deinem Ehrentag Dir ganz nahe."
Montag, 15. Oktober 2012
Verlorene Herzen überall.
"Wofür lebe ich überhaupt?" und "Ich will lieber tot sein!". Diese Sätze lese ich momentan häufiger als sonst. Nicht nur von Mädchen hier, die in ihrem Blog um Hilfe rufen, sondern auch von Mädchen, mit denen ich persönlich befreundet bin. Das Komische ist, dass auch ich letztens über den Tod nachgedacht habe. Ich stand mit meiner Allerbesten Freundin und ihrem Freund am Rhein. Er nahm sie feste in die Arme und sie lachte daraufhin. Beide waren glücklich und erinnerten mich an meine Zeit mit ihm. Ich starrte auf das Wasser und der kalte Wind rauschte an mir vorbei. Ein leises "Ich liebe dich" konnte ich hören und ich musste lächeln. Ich freute mich für sie, dass sie jemanden gefunden hat, der sie glücklich macht. Mein Lächeln jedoch hielt nicht lange an, denn schon gleich verzogen sich meine Mundwinkel wieder nach unten. Ich sah zu der Brücke, welche nicht weit entfernt von uns war und fragte mich, wie es wohl wäre, von dort aus hinunter zu springen. In den Rhein. Am besten im tiefsten Winter. Du bist mittendrin und hast kaum eine Chance gegen die Strömung anzukommen. Die Kälte des Wassers quält dich von Sekunde zu Sekunde mehr. Es wäre das Ende. "Dass Menschen so verzweifelt sein können ...", dachte ich in diesem Moment und trotzdem stellte ich es mir vor, wie ich diesen Schritt wagen würde. Das Wasser würde mich verschlingen, als wäre es nichts. Mir würde schwarz vor Augen werden. Mein Herz schlägt immer langsamer, bis es schließlich ganz aufhört. Ich denke an nichts mehr, ich würde nie mehr an was denken können. Niemand würde mich jemals wieder sprechen hören. Niemand würde nochmal eine Umarmung von mir bekommen. Niemand müsste sich mehr um mich sorgen, wenn das überhaupt einer wirklich tut. Nur noch mein regloser Körper wäre da. Irgendwo habe ich mir das als befreiend vorgestellt. Ich würde vielleicht wiedergeboren werden und mich an mein jetziges Leben nicht mehr erinnern können. Es hätte nie stattgefunden. Kommt es nur mir so vor oder sind wirklich viele momentan wieder in dieser traurigen Phase angelangt? Wo es schlimmer ist, als sonst? Wo wir uns in den Schlaf weinen und am nächsten Morgen vielleicht noch Kopfschmerzen als Nachwirkung davon mit uns tragen. Wir lachen trotzdem, doch tief in uns wissen wir, dass wir unglücklich sind. Da ist ein Loch, welches sich einfach nicht füllen will. Du rennst weiterhin diesen endlosen Gang in Richtung Glück entlang, doch du bist bis heute nicht angekommen. Wann komme ich endlich an? Noch viel wichtiger: Warum sind diejenigen dort schon angekommen, die es eigentlich gar nicht verdient hätten? Die doch sonst schon alles haben? Oh, du unfaire Welt.
Die Vergangenheit abreißen.
Hier sitze ich. Auf einem Handtuch, damit mein Hintern nicht allzu dreckig wird, zwischen unzähligen von abgerissen Tapetenstücken. Der dunkelblaue Teppich ist versaut. Hinter meiner hellblauen Tapete, mit Delfinen, kommen nun braune Platten hervor. Mein Zimmer war schon seit der 1. Klasse mit Delfinen an der Wand beschmückt. All die Jahre habe ich hier drin geschlafen. Ich war glücklich und traurig. Habe viel gelacht und ebenso viel geweint. Es sind Erinnerungen, die in diesen Wänden stecken. Die Dachschräge in meinem Zimmer ist schon zur Hälfte kahl. An dieser Schräge habe ich mich auch schon wer weiß wie oft gestoßen und nicht nur ich, sondern er ebenfalls. Mein Bett, in welchem wir auch schon nebeneinander geschlafen haben, besitzt bereits keine Matratze mehr, weswegen es nur noch aus dem Gestell besteht. Keine weitere Nacht werde ich in diesem Bett verbringen. Ich kriege ein Neues, ein viel breiteres! Hauptsächlich wollte ich es vor einigen Monaten wegen ihm haben und er fand, dass das eine tolle Idee sei. Zu dem Zeitpunkt hätte ich nicht gedacht, dass er mein neues Zimmer nie zu Gesicht bekommen wird. Hm, selbst Schuld. Immerhin habe ich endlich wieder meine beiden Kaninchen an meiner Seite! Sie können es bestimmt kaum abwarten, bis ihre kleinen Pfoten den neuen Teppich berühren dürfen ... Naja, oder es interessiert sie auch kein Stück, stattdessen hätten sie lieber bloß ihre Möhren. Wohl eher das Zweite, haha. Nun, mein Vater will weiter arbeiten und darum werde ich später nochmal posten. ♥
Sonntag, 14. Oktober 2012
Trautes Heim, Unglück allein.
Ich bin wieder zuhause! In meinen eigenen vier Wänden ist es doch noch immer am schönsten. Meine (Pflege-)Eltern habe ich irgendwie auch vermisst, hihi. Momentan kann ich aber nicht in mein Zimmer, weswegen ich wohl für diese Woche im Wohnzimmer schlafen werde, in welchem ich mich auch gerade befinde. Mein Vater hat ein paar Kerzen angezündet und sitzt gerade gemütlich in seinem Sessel, wobei er seine heiße Suppe vor sich hin schlürft. Schon heftig, dass meine Eltern bereits Großeltern sind! Meine große (Halb-)Schwester hat bereits ihr zweites Kind bekommen und somit bin ich auch zweifache Tante. Apropos Großeltern, meinen Opa würde ich auch mal gerne wiedersehen. Seit dem Tod meiner Oma ist er jedoch meistens viel zu beschäftigt und immer wieder irgendwo auf der Welt, nur nicht daheim. Kann ich jedoch auch verstehen, ich meine, in diesem Haus hat er viele Jahre mit seiner geliebten Ehefrau verbracht und nun ist er dort ganz alleine. Vielleicht sehe ich ihn ja nach meinem Geburtstag mal wieder! Mein Geburtstag. Es sind nur noch 5 Tage bis dahin ... Wirklich darauf freuen tue ich mich weiterhin nicht. Er wird mir auch sicher nicht mal gratulieren, in meinen Träumen vielleicht. Ich sollte ihn wirklich lieber loslassen, nicht wahr? Hm, ich bin echt gespannt wie lange das noch dauern wird. Hihi, ich bin echt froh gerade, dass ich wieder bloggen kann! Es wird wohl wieder mehrmals am Tag etwas von mir zu lesen geben, es sind ja immerhin Ferien. Ich habe an einige von euch gedacht und werde nun zusehen, dass ich einige Posts nachhole! Mein Orangensaft und meine Chips werden mich dabei begleiten. Sowie der Duft dieser ganzen Kerzen hier ... Wundervoll!
Bald wieder zuhause.
Momentan sitze ich auf dem Gästebett meiner Allerbesten Freundin, in ihrem Zimmer, welches nur leicht von ihrer Lampe am Bett beleuchtet wird. Wir haben den 14. Oktober und heute Nachmittag werde ich wieder von meinen Eltern abgeholt. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass diese acht Tage uns beiden nicht gut tun würden. Wir uns vielleicht sogar streiten würden, weil wir einfach zu lange aufeinander hocken. Zum Glück war diese Vermutung total unbegründet - Wir haben uns super verstanden und echt amüsiert. Klar, ich freue mich trotzdem jetzt darauf, dass ich bald wieder in meinem eigenen Heim schlafen werde, dennoch war diese Ferienwoche wirklich gut für mich! Sie weiß gerade nicht, dass ich hier an einem Post schreibe. Sie ist auch gerade selbst beschäftigt, indem sie mit ihrem Freund hin und her simst. Ich beneide sie wirklich um ihre Beziehung. An zwei Tagen haben wir uns mit ihrem Freund getroffen und es war auch echt amüsant, doch ich kam mir meistens wie das fünfte Rad am Wagen vor und zudem war der Anblick eines glücklichen Pärchens nicht gerade eine gute Medizin für meinen (noch immer nicht vergangenen) Liebeskummer. Richtig, ich bin weiterhin ein wandelndes Wrack. Dass er Schluss gemacht hat ist nun schon zwei Monate (!) her, doch ich weine noch immer deswegen. Eine Antwort auf meine SMS (hier der Post) habe ich auch bis heute nicht bekommen. Ich schätze, dass ich das wirklich knicken kann. Es gibt wohl wichtigere Dinge in seinem Leben, als seine verzweifelte Exfreundin, doch es tut trotzdem weh. Vergiss ihn - Wie soll ich die Person vergessen, die ich liebe? Das geht halt nicht so einfach, erst recht nicht bei mir. Ich werde auch das Gefühl nicht los, dass er schon ein neues Mädchen umwerfend findet. Sie sieht auch toller aus als ich. Ist bestimmt eine richtig liebe Person und dagegen bin ich bloß eine graue Maus. Bemitleide ich mich gerade schon wieder selbst? Oh man. Ab heute Abend bin ich wieder daheim und dann gibt es erneut jeden Tag etwas von mir zu lesen, hihi. Ich hoffe, dass ihr alle eine schöne Woche hattet, mit viel Freude am Leben! Ich lasse von mir hören bzw. lesen. ♥
Freitag, 5. Oktober 2012
Eine 8 Tage lange Blog-Pause.
Ich verabschiede mich mit diesem Post nun für 8 Tage. Wie ich bereits erwähnt habe, werde ich diese Zeit bei meiner Allerbesten Freundin verweilen. Meine Eltern fahren in die Eifel und ich hatte keine Lust darauf, weswegen ich mich nun bei ihr einnisten werden. Ich habe mich letztendlich doch dazu entschieden, dass mein Laptop mich begleiten wird, jedoch werde ich vielleicht gar keine Zeit bzw. die Ruhe dazu finden, etwas zu posten. Ich bin also am 13. Oktober wieder da! Vielleicht ist es aber auch ein Tag später, am 14. Oktober. Ich bin mir gerade nicht so sicher, hihi. Ich habe innerhalb der letzten paar Stunden schon einen Teil meiner Tapete abgerissen und muss sagen, dass ich für die kurze Zeit schon weit gekommen bin! Während ich daran gearbeitet hatte, habe ich auch nicht mehr auf mein Handy gesehen, doch ich denke, dass er mir sowieso nicht mehr geantwortet hat. Fraglich, ob er das überhaupt noch machen wird. Ich bezweifle es stark! Nun werde ich meinen Koffer packen und dann geht es auch schon in einer Stunde los. Ich wünsche euch eine wunderbare Woche, voller Glücksmomenten! Ich hoffe, dass ihr mich innerhalb dieser 8 Tage nicht vergessen werdet. Vielen Dank nochmal, für eure ganze Unterstützung, die ihr mir gebt! Eure Kommentare, sowie Ratschläge, bedeuten mir eine Menge! Ihr versüßt mir immer wieder meinen Tag, egal wie mies er auch gewesen sein mag. Mir wird das Posten wirklich fehlen, wenn ich ehrlich bin, hihi. Ich werde an euch denken! Bis dann, ihr Lieben, fühlt euch dick von mir gedrückt! ♥
Blueberry 13.
FERIEN! Ich danke Gott für dieses wunderbare Geschenk! Es fängt schon super an, da ich mit meinem Vater den perfekten Teppich gefunden und gekauft habe. Ich bin gerade richtig glücklich! Zudem waren wir bis vorhin noch im OBI, wo ich mir meine neue Wandfarbe aussuchen sollte. Blueberry 13! Ein wundervolles und helles Blau! Ich werde erst gegen Abend zu meiner Allerbesten Freundin fahren und bis dahin fange ich schon jetzt damit an, die Tapete von meiner Wand zu reißen. Es ist eine etwas mühevolle Arbeit, doch irgendwie habe ich da gerade richtig Freude dran! Ich kann es kaum erwarten, bis mein Zimmer am Ende der Ferien endlich fertig ist und ich somit eine weitere große Veränderung, nachdem er mich verlassen hat, gewagt habe. Er hat mir noch immer nicht bei WhatsApp geantwortet, jedoch ist mir das momentan herzlichst egal! Nun schmeiße ich meinen iPod an und reiße weiter Stück für Stück meine Tapete ab. Meine gute Laune kann mir grad keiner nehmen! Wirklich KEINER! Hihi. ♥
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Nur noch einmal Schule.
Jetzt gehe ich nochmal ins Bett, mit dem Gedanken, dass morgen wieder Schule ist und dann habe ich auch schon Ferien! Endlich! Ich hätte es keine weitere Woche in der Schule überlebt. Er hat noch immer nicht darauf geantwortet, dass ich gerne wissen würde, was er über meine Nachricht denkt bzw. wie er das sieht. Nun denn, vielleicht braucht er ja auch einfach Zeit oder er wird nie darauf antworten, eins von beidem. Ich sehe ihn ja jetzt auch erst am 22. Oktober wieder. Er wird morgen mit seiner Klasse Klettern sein und von daher war heute der letzte Tag, an dem ich ihn zu Gesicht bekommen habe und er mich, vorerst. Schon komisch. Vor den Winterferien, vor den Osterferien und vor den Sommerferien haben wir uns noch richtig verabschiedet. Uns ewig lange umarmt und wir wollten uns nicht voneinander trennen. Heute? Heute konnte man das nicht mal als einen Abschied bezeichnen. Es hat ja nicht mal eine Begrüßung stattgefunden. Schon traurig, wie sich alles mit der Zeit ändert. Wie er sich verändert. Es raubt mir wirklich den Atem, wenn ich darüber nachdenke. Vielleicht ist es ganz gut, dass er und ich uns nun zwei Wochen nicht sehen werden ... Ab morgen Abend werde ich für 8 Tage bei meiner Allerbesten Freundin sein. Nun, das bedeutet, dass ich dann wohl auch nicht bloggen werde ... Ich überlege noch, ob ich meinen Laptop mitnehmen werde. Doch bevor ich zu ihr verschwinden werde, wird mein Vater mich noch von der Schule abholen und dann fahren wir los, um nach einem neuen Teppich für mein Zimmer zu schauen. Darauf freue ich mich schon riesig! Generell freue ich mich schon auf mein neues Zimmer! Ich werde nun schlafen gehen und wahrscheinlich wieder von ihm träumen. Es ist zwar nicht gut aber naja, gute Nacht, ihr Lieben. ♥
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