Genau diese Frage geht mir gerade durch den Kopf. Soll ich dich gleich anrufen, so wie ich es angekündigt habe, oder lassen? Ich würde gerne deine Stimme hören. Aber, ich bin müde. Ich bin kaputt. Ich bin erkältet und meine Nase lässt mich nicht mehr normal atmen. Ich würde jetzt gerne ins Bett, aber muss noch duschen. Du schaust doch sowieso jetzt sicher Fußball, oder nicht? Bestimmt. Da störe ich nur. Polen spielt heute gegen Russland. Als ob du dir das nicht anschauen würdest? Du möchtest ja wissen, wie es steht und das Spiel einfach analysieren und genießen. Mein Anruf wäre da bestimmt vollkommen Fehl am Platz. Vorhin warst du auch online, hast mich hundertprozentig ebenfalls online im Chat gesehen. Aber, geschrieben hast du nicht. Muss wohl auch nicht immer sein. Ob ich dich wohl nerve? Das frage ich mich im Moment, aus welchem Grund auch immer. Ich lasse es wohl besser, deswegen werde ich dir gleich schreiben, dass ich einfach zu müde sei, um dich noch anzurufen und wir uns ja sowieso morgen in der Schule sehen werden. Morgen werde ich meine Deutscharbeit schreiben und ich bin nicht bestens vorbereitet, aber ein bisschen, dennoch nicht gut genug.
Ich wünsche euch im Voraus eine gute Nacht und süße Träume. ♥
Dienstag, 12. Juni 2012
Samstag, 9. Juni 2012
Alles perfekt scheinen lassen.
Unecht! Was wir, meine Eltern und ich, gerade in diesem Moment erscheinen lassen, davon ist die Wirklichkeit weit entfernt. Gerade haben wir Besuch von ein paar Freunden. Es ist schon lustig, dass hier jetzt natürlich alles sauber ist, meine Eltern gut drauf sind und ich ebenfalls. Vor einer halben Stunde war noch alles ganz anders: Der Boden war nicht gesaugt, ein paar Krümel hier und dort. In meinem Zimmer lag noch etwas Streu auf dem Boden meiner Kaninchen, da ich diesen gestern gesäubert hatte und zu faul war danach zu staubsaugen. Zu guter Letzt: Meine Eltern hatten sich vorhin noch schön in den Haaren und ZACK, es klingelt, meine Mama öffnet die Tür und schon ist alles so, als wäre es nie geschehen. Wenn für mich der Besuch kommt, räume ich wenn nur ein paar Kleinigkeiten weg, aber nicht alles. Auch mein Liebling hatte mich schon oft gebeten, nicht ganz aufzuräumen, da es zu unnatürlich rüberkomme. Er hat ja auch Recht! Letztendlich ist es ja meistens doch immer so.
Mal schauen, ob er sich heute melden wird, da ich ihn am Donnerstag, als ich bei ihm war, gefragt hatte, ob er am Sonntag (also morgen) Zeit hätte. Da er mit einem "Mal schauen." antwortete, warte ich nun auf seine Antwort und wenn keine kommt, tja, dann halt nicht, dann bleibe ich halt eben morgen alleine!
Mal schauen, ob er sich heute melden wird, da ich ihn am Donnerstag, als ich bei ihm war, gefragt hatte, ob er am Sonntag (also morgen) Zeit hätte. Da er mit einem "Mal schauen." antwortete, warte ich nun auf seine Antwort und wenn keine kommt, tja, dann halt nicht, dann bleibe ich halt eben morgen alleine!
Donnerstag, 7. Juni 2012
Ich bin deine, nur deine.
Jetzt ist wieder einige Zeit vergangen, seit meinem letzten Post. Nun gut, so viel schätze ich nun auch wieder nicht, aber, ist ja auch egal. Manchmal bin ich halt Abends nach der Schule zu faul dafür oder zu kaputt. Der derzeitige Stand: Die Schule ist noch immer ziemlich stressig und mit meinem Schatz ist nach wie vor alles perfekt! Heute war ich auch bei ihm und es fing auch alles toll an! Schon am ganz frühen Morgen, da wurde ich mit einer süßen SMS von ihm beschenkt, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe, hihi. ♥
Schon ab 12 Uhr war ich dann bei ihm, es war auch schon von Beginn an toll, wie immer. Seine Nähe tut mir besser, als alles andere auf der Welt. Irgendwann sind seine Eltern weggefahren, zusammen mit seinen Geschwistern und wir waren allein zu Hause. Daraufhin sind wir beide ins Wohnzimmer gegangen und haben uns auf dieses wunderbar weiche Sofa gesetzt. Jedoch kam er mir schon bald wieder mit der Konfrontation, dass ich mich bald entscheiden müsse. Worüber entscheiden? Um es kurz zu fassen: Es hat mit meiner leiblichen Mutter zu tun. Besonders diese Entscheidungen fallen mir alles andere als leicht. Wir redeten darüber und schon bald wurde ich ernster. Meine Miene verfinsterte sich von Minute zu Minute mehr, ich wurde nachdenklicher und stiller. Da saßen wir und ich verfiel in eine kleine Depressionsphase. Alles was mit meiner Vergangenheit zu tun hat, nun, das geht mir ziemlich nahe. Doch davon weiß auch nur er bescheid. Jedenfalls, passierte es dann: Der Druck in mir stieg weiter und aus Verzweiflung kamen mir dann die Tränen. Mein Liebling hatte aber genau das Richtige gemacht. Er hat mich in seine Arme genommen. Mich feste an sich gedrückt und dabei meinen Rücken oder meinen Arm sanft gestreichelt. Er war still, sah mich nur ab und zu an, ansonsten schloss er die Augen, was ich aber auch nur aus den Augenwinkeln leicht verschwommen bemerkte. Vor ihm weinen wollte ich nie, doch es ging diesmal nicht anders, ich konnte es nicht mehr zurückhalten.
"Diese Art von Gefühlen kenne ich gar nicht an dir ...", sagtest du, nachdem ich mich beruhigt hatte und du sahst traurig aus. Nein, eher entsetzt! Dein Gesicht hatte ganz andere Züge angenommen. Ich versuchte dich zu beruhigen, indem ich dir einen Kuss auf die Wange gab, genauso wie du es bei mir tatest, bevor mir die Tränen kamen. Während ich dir diesen Kuss auf die Wange gab, wurde mir klar, dass ich Recht hatte. Dass ich mit dem Recht hatte, dass du der Richtige bist. Nach diesem Vorfall war alles wieder gut, es war wieder entspannter und schöner, dennoch hat vielleicht genau das gefehlt: Das er auch mal sieht, wie nah mir dieser ganze Mist geht. Er hörte es ansonsten bisher nur von mir am Handy. "Meeeeine!", äußertest du im Laufe des Tages immer wieder und ich bemerkte erneut, wie aufgeschmissen ich doch ohne dich wäre ... Mein Herz gehört allein ihm. ♥
Schon ab 12 Uhr war ich dann bei ihm, es war auch schon von Beginn an toll, wie immer. Seine Nähe tut mir besser, als alles andere auf der Welt. Irgendwann sind seine Eltern weggefahren, zusammen mit seinen Geschwistern und wir waren allein zu Hause. Daraufhin sind wir beide ins Wohnzimmer gegangen und haben uns auf dieses wunderbar weiche Sofa gesetzt. Jedoch kam er mir schon bald wieder mit der Konfrontation, dass ich mich bald entscheiden müsse. Worüber entscheiden? Um es kurz zu fassen: Es hat mit meiner leiblichen Mutter zu tun. Besonders diese Entscheidungen fallen mir alles andere als leicht. Wir redeten darüber und schon bald wurde ich ernster. Meine Miene verfinsterte sich von Minute zu Minute mehr, ich wurde nachdenklicher und stiller. Da saßen wir und ich verfiel in eine kleine Depressionsphase. Alles was mit meiner Vergangenheit zu tun hat, nun, das geht mir ziemlich nahe. Doch davon weiß auch nur er bescheid. Jedenfalls, passierte es dann: Der Druck in mir stieg weiter und aus Verzweiflung kamen mir dann die Tränen. Mein Liebling hatte aber genau das Richtige gemacht. Er hat mich in seine Arme genommen. Mich feste an sich gedrückt und dabei meinen Rücken oder meinen Arm sanft gestreichelt. Er war still, sah mich nur ab und zu an, ansonsten schloss er die Augen, was ich aber auch nur aus den Augenwinkeln leicht verschwommen bemerkte. Vor ihm weinen wollte ich nie, doch es ging diesmal nicht anders, ich konnte es nicht mehr zurückhalten.
"Diese Art von Gefühlen kenne ich gar nicht an dir ...", sagtest du, nachdem ich mich beruhigt hatte und du sahst traurig aus. Nein, eher entsetzt! Dein Gesicht hatte ganz andere Züge angenommen. Ich versuchte dich zu beruhigen, indem ich dir einen Kuss auf die Wange gab, genauso wie du es bei mir tatest, bevor mir die Tränen kamen. Während ich dir diesen Kuss auf die Wange gab, wurde mir klar, dass ich Recht hatte. Dass ich mit dem Recht hatte, dass du der Richtige bist. Nach diesem Vorfall war alles wieder gut, es war wieder entspannter und schöner, dennoch hat vielleicht genau das gefehlt: Das er auch mal sieht, wie nah mir dieser ganze Mist geht. Er hörte es ansonsten bisher nur von mir am Handy. "Meeeeine!", äußertest du im Laufe des Tages immer wieder und ich bemerkte erneut, wie aufgeschmissen ich doch ohne dich wäre ... Mein Herz gehört allein ihm. ♥
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