Nyan Cat Love is on Fire: Von Worten zu Taten ist es ein weiter Weg.

Sonntag, 21. Juli 2013

Von Worten zu Taten ist es ein weiter Weg.

Vorab: Dieser Post wird etwas länger, bin gespannt ob den sich wirklich jemand ganz durchliestIch bin unter den Lebenden! Mein Laptop ist noch immer zu stur um zu funktionieren, jedoch habe ich ja jetzt den Computer meiner Eltern für zwei Wochen. Ich will nun auch nicht viel unnötiges schreiben, sondern fange direkt an zu erzählen: Ich beginne mit einer kleinen Zeitreise zum 30. Juni. Es war ein ruhiger Sonntag und das Wetter angenehm warm. Mein Blick wanderte automatisch vom Bett aus immer wieder zum Fenster. Der Himmel war so wunderschön blau und dieser Anblick lud nur so dazu ein an die frische Luft zu gehen. Ich aber musste warten. Auf eine Nachricht von ihm. Es war unerträglich. Der dritte Anlauf zu einem kleinen Treffen sollte an diesem Sonntag stattfinden, jedoch hatte er erst spät Nachmittags Zeit aber wann genau wusste er halt eben nicht. Somit wälzte ich mich im Bett umher und starrte immer wieder auf mein Handy. Schließlich war es 17 Uhr und ich zweifelte endgültig daran, dass das noch was geben kann. Mit einem Gefühl der Naivität beschloss ich ein wenig zu schlafen. Ich drehte mich auf eine Seite und schloss die Augen. Mein Plan schlug fehl, doch ich gab die Schuld meiner Seitenlange und drehte mich somit wieder auf den Rücken. Ich wollte noch ein letztes Mal auf mein Handy schauen, bevor ich einen zweiten Versuch wagte und siehe da: Er hatte geschrieben! "So kannst jetzt kommen. Komm am besten zum Spielplatz beim Marktplatz, wenn du weißt wo das ist..", schrieb er. Zum Spielplatz? Mir war bewusst, wo dieser sich befindet, doch ich verstand seine Logik nicht. Warum nicht zu ihm nachhause? Und warum schreibt er mir auch noch so stumpf? Zudem war ich mittlerweile etwas zu faul geworden, um mich aus dem Bett zu bewegen. "Bin zu müde, dauert noch bis ich komme aber ja kann sein, dass ich weiß wo das ist :)", antwortete ich und nur ein paar Sekunden später bekam ich von ihm zu lesen: "Ich hab nicht unendlich zeit.." Wie das für mich rüber kam? Als hätte er einen richtig vollen Terminplaner und konnte mich gerade noch so irgendwie dazwischen schieben, damit er es endlich hinter sich hat. "Oh mein gott ok, ich komme", tippte ich ein und versendete es, ehe ich mich dann frisch machte. Als ich fertig war, schrieb er, dass ich doch zu ihm nach Hause kommen soll. Mein Vater war so lieb und fuhr mich zu ihm. Als ich aus dem Auto ausstieg und mein Vater wieder weg war, wurden meine Beine langsam zittrig. Mit seinen Informatiksachen in den Händen und einem Kribbeln im Bauch, klingelte ich und wartete.
Die Tür ging langsam auf und er kam dahinter hervor.  "Hallo ...", begrüßte er mich etwas leise und umarmte mich. Ich begrüßte ihn zurück und erwiderte seine Umarmung, ehe er mir seine Sachen aus der Hand nahm und die Tür hinter mir schloss. Er ging ins Wohnzimmer und ich ging ihm zögernd hinterher. Seine Sachen legte er auf einem kleinen Tisch ab und sich selbst ließ er ins Sofa fallen. Ich tat ihm gleich, setzte mich jedoch ein Stück weiter weg von ihm hin. Dann war es da: Das peinliche Schweigen. Wir lächelten uns gegenseitig an aber sagten nichts. Diese paar Sekunden fühlten sich an wie endlose Stunden und somit fasste ich mir ein Herz, wobei aber auch nicht viel bei raus kam: "Hi." Er fing an leise zu lachen und grinste mich dann an. "Hallo." Dann fiel mir wieder ein, weswegen ich noch hier war: Er wollte mir etwas erzählen, was mit meinem Lieblingsmädchen, bzw. meiner besten Freundin zutun hat. Jedoch war das vollkommen unnötig, dass er deswegen unbedingt mit mir reden wollte. Er regte sich bloß über sie auf. Immer wieder versuchte ich ihn zu beruhigen und vom Gegenteil zu überzeugen, doch seine Ansicht zu ihr stand fest und ich konnte nichts daran ändern. Schließlich hörten wir beide, wie jemand die Haustür aufschloss. Seine Eltern und seine Geschwister kamen herein und sein Vater war der Erste, den ich zu sehen bekam. Er schien leicht verwundert zu sein, mich zu sehen, doch er begrüßte mich freundlich und seine Mutter tat genau das Selbe. Sein kleiner Bruder stand schüchtern hinter seiner Mutter, doch er schenkte mir ein süßes Grinsen. "Was ist denn? Erkennst du sie nicht wieder? Ihr habt euch lange nicht mehr gesehen, was?", fragte sein Vater ihn, während er sich kurz zu ihm herunterbeugte, jedoch bekam er statt einer Antwort bloß ein liebliches Kinderlachen zurück. "Stören wir euch?", fragte seine Mutter ihn und mich mit einem breiten Grinsen. Ich schüttelte freundlich den Kopf, doch er antwortete: "Ja." Er unterhielt sich kurz mit ihr über etwas anderes und stand dann auf. Er drehte sich zu mir um und machte eine Kopfbewegung in Richtung Flur. "Komm!", forderte er mich auf und ich ging ihm hinterher. Ab da waren wir in seinem Zimmer. Es sieht nicht mehr so aus wie früher, da er es umgestellt hat, jedoch roch es noch genau gleich. Er setzte sich auf seinen Sitzsack und ich mich auf das Sofa direkt daneben hin. Wir begannen uns zu unterhalten, über vielerlei verschiedenes. Wir konnten zusammen lachen aber es kamen auch Momente, in denen es um mich ging und es ernster wurde. Ich habe noch mit ihm und seiner Familie zu Abend gegessen, was auch lustig (und lecker!) war, woraufhin wir beide dann etwas Fernsehen geguckt haben. Er hat mich in diesen paar Stunden oft in die Arme genommen und sogar hin und wieder meine Hand genommen, jedoch dann nicht losgelassen. Zum Beispiel wenn er mir mein Handy weggenommen hat und ich es wieder zurück haben wollte, hat er meine Hand festgehalten, mit der ich es mir zurückholen wollte und diese dann festgehalten. Nicht feste, sondern ganz normal und sanft. Ich war ziemlich verwundert. Auch kurz bevor ich gegangen bin, hat er seine Arme um mich gelegt und mir leicht lächelnd in die Augen gesehen. Ich gab ihm dies zurück, doch dann musste ja mein Vater anrufen, um mir zu sagen, dass er jetzt da ist, da er mich abholen wollte. Nun denn, das waren diese paar gemeinsam Stunden mit ihm. Eigentlich war es doch ganz schön, wenn ich gerade so überlege ...
Als ich wieder zuhause war, schrieb er mir, dass sein ganzes Zimmer jetzt nach mir riechen würde. "Hahaha, schlimm? :$", fragte ich ihn. "Im Gegenteil :)", antwortete er und ab da war dann eine Weile Funkstille. In diesem Falle war es eine Funkstille von 10 Tagen. Dazu komme ich gleich noch, vorerst etwas anderes: Dass ich meiner Therapeutin gestanden habe, dass ich mich selbst verletzt habe, hatte bis jetzt noch keine sonderliche Auswirkung gehabt. Sie ist darauf bis jetzt noch nicht weiter eingegangen und ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das tun sollte. Mein letzter Rückfall ist nun 11 Tage her, jedoch war dieser nicht so schlimm, wie der davor. Die Verletzungen sind wieder am verheilen und mir geht es gerade ganz in Ordnung. Ich versuche erneut stark zu bleiben und hoffe, dass ich dies besonders nächste Woche gut schaffe. Diese Woche habe ich noch einiges vor, doch in der Nächsten sieht es stark danach aus, dass ich komplett alleine sein werde. Wieder zurück zu ihm: Am 10. Tag der Funkstille habe ich es nicht mehr ausgehalten. Auch in der Schule hat er mich in dieser Zeit keines Blickes mehr gewürdigt und ich fühlte mich komplett dämlich. Somit begann ich einen kleinen Fehler: Ich rief ihn an. Er ging auch sofort dran und begrüßte mich, woraufhin ich ihn nervös zurück begrüßte. Das Gespräch war nicht lang und doch ziemlich bescheuert, da ich eine viel zu zittrige Stimme besaß und nicht genau wusste, was ich sagen sollte. Er wusste ebenfalls nichts und das machte es nur schlimmer. Er erkannte bei meiner Antwort auf die Frage "Wie geht's dir?", dass es mir nicht wirklich gut geht und gab mir die Option, dass ich mir überlegen kann, ob ich reden will. Das tat ich dann in WhatsApp, da ich das Schreiben einfach leichter finde.
Mittlerweile hat er mich auch schon gefragt, wann ich denn noch nichts vor hätte und er wird schauen, an welchem dieser Tage er auch Zeit hat. Naja, ich als kleiner Pessimist denke noch immer eher, dass er nicht zu mir kommen wird aber ich lasse es einfach mal auf mich zukommen. Hiermit beende ich diesen langen Post und verabschiede mich für heute von euch! Einen wunderschönen Sonntag euch allen und ich freue mich, wieder posten zu können!

3 Kommentare:

  1. Ich freu mich, wieder was von dir lesen zu können, meine liebe Charlie. :) (Ich bin übrigens Ly, hab n Neuanfang gemacht deswegen auch neuer Name und neuer Blog und so haha)
    Ich hab dich übrigens nicht aufgegeben oder so, ich trau mich nur nie dich anzuschreiben weil ich mir immer so denke, dass wir dann eh nur kurz miteinander schreiben und das war's und das ist immer so unangenehm und deswegen lass ich es dann immer gleich tut mir Leid ._. Aber ich glaube trotzdem, dass du das alles schaffst, okay? Und es gilt nach wie vor, dass ich immer da bin, falls du wen brauchst. ♥
    Ach und wenn du wen zum Unternehmen brauchst, ich bin die ganzen Ferien zuhause, voll forever alone und so. Hab nur die nächsten Tage meine Cousine daheim aber ab der 2. Woche hab ich echt nichts geplant, höchstens irgendwas spontan oder so haha, also ich wär frei falls du magst.

    Liebste Grüße und ich hab dich gern, Ly. xx

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  2. Endlich hast du mal wieder was gepostet!
    Ich bin so froh, dass ihr einen schönen Tag mal wieder hattet und ich glaube das ganze macht dich auch glücklich, wiel du weißt, dass es nicht das letzte mal war, denke ich mal zumindest:)
    Bleib stark, Rückfälle sind in Ordnung, nur musst du stark bleiben, dir eingestehen, dass das auch wieder besser wird und dann keine Rückfälle mehr vorkommen:)
    Wenn wieder was ist, kannst du mir gerne wieder bei Whatsapp schreiben. Ich hab nur leider deine Nummer nicht mehr, mein Handy war in Reparatur:s
    Ganz viel Kraft, Annika♥

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  3. Ohhh wie lang ich auf deinen Post gewartet habe :D Ich habe deinen Blog ja erst vor kurzem entdeckt und viele Posts zurück gelesen, damit ich weiß worum es geht, aber es fesselt einen so sehr. Die Story mit ihm ist so süß und die ganze Zeit denkt man, dass du ein Buch schreibst und man eeeewig auf die nächste Fassung warten muss :D

    Vorallem bin ich wirklich ein Stück weit genau wie du: Ich kann leider auch nie das glauben, was mir gesagt wird. Und es tut mir auch leid, wenn ich etwas in Frage stelle was für andere total selbstverständlich ist. Aber jeder hat seine Erfahrungen im Leben gemacht, und meine waren leider meisst die schlechteren.

    Fakt ist: ICH WILL WISSEN WAS DEIN WHATSAPP-PROFILBILD IST xD *spass* :D Ich freue mich tooootaaaaal auf deinen nächsten Post und ja: Ich habe deinen Blog als Favorit auf dem Handy und aktualisiere einmal pro Tag um zu sehen ob es etwas neues gab :D

    Liebste Grüße,
    Lanie :)

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