Von dem Mädchen, mit der im Kindergarten nie einer spielen wollte und das keine Freunde hatte, zu dem Mädchen, das in keiner Pause mehr durch die Schule gehen kann, ohne dass irgendjemand auf sie zukommt, sie umarmt und ihr erfreut "Hallo!" sagt. Das bin ich. Ich habe viele Verwandlungen hinter mir. Auf der Suche nach meinem wirklichen Ich. Ob ich es mittlerweile gefunden habe? Gut möglich. Von Außen hin erscheine ich den meisten so: Hübsch, oder sogar wunderschön, zu jedem lieb und nett, lustig, lebensfroh, süß und verpeilt. Alles in Einem: Eine gute Seele. In Wirklichkeit vertusche ich damit aber die Art, wie ich wirklich bin: Sterbefreudig, unsicher, pessimistisch, menschenverachtend, unglücklich, enttäuscht von so gut wie allem und jedem, sowie im Selbsthass versunken. Obwohl ich oft gesagt bekomme, dass ich hübsch sei und einen tollen Charakter hätte, hasse ich jeden noch so kleinen Teil an mir. Das ist auch der Grund, weswegen ich mich wieder geschnitten habe. Manche von euch verfolgen meinen Blog schon sehr lange und haben ihn vielleicht auch vollständig gelesen und können sich wahrscheinlich nicht wirklich erklären, wie ich mich so verändern konnte. Die Tage, an denen ich nicht poste, sind meistens diese Tage, an denen ich einfach nicht mehr kann und will. Ich verkrieche mich in meinem Zimmer und will mit niemandem mehr reden. Ich will nur schlafen und am besten nie mehr aufwachen. Ob das alles nur an ihm liegt? Keineswegs. Es ist nicht nur die Tatsache, dass ich unglücklich in ihn verliebt bin, nein. Es ist einfach alles. Wie ich es immer und immer wieder versuche stark zu bleiben und im Nachhinein doch alles nur schlimmer wird. Zum Beispiel ist letztens mein Kaninchen gestorben. Er war immer so lieb und konnte mich in den letzten Monaten am meisten aufheitern, alleine wenn ich ihn umarmen konnte. Er starb an einer Gehirnentzündung und das auch noch in meinem Zimmer. Er hatte erst kurz davor eine Augenoperation hinter sich, wo ihm ein Auge entfernt wurde und hat aber alles gut durchgestanden. Ich hatte wieder Hoffnung, dass alles irgendwann in Ordnung sein wird. Mein ganzes Leben würde eines Tages wieder anders aussehen. Doch alleine dieser Tod meines geliebten Tieres hat mich wieder so runter gezogen. Generell muss nur eine negative Sache passieren und es bedeutet für mich wieder nur einen Grund mehr zu haben, hier nicht mehr leben zu wollen. Das ist Depression. Das bin ich.
Das wird lustig, wenn ich in den Sommerferien ein paar Wochen alleine daheim sein werde, da meine Eltern ja wegfahren werden und ich nicht mit will. Meine Eltern wissen von meinen Gedanken kein bisschen. Ich vertusche alles ziemlich gut und wenn ich ein Pflaster am Oberschenkel trage, sage ich, dass eins meiner Kaninchen mich gekratzt hat. Mittlerweile habe ich wieder ein neues Kaninchen dazu gekauft. Er ist ein ganz Lieber und Süßer, doch meinen alten Liebling wird er niemals ersetzen können. Warum die Sommerferien lustig werden? Weil ich mich selbst nicht mehr einschätzen kann, zu was ich in der Lage bin und zu was nicht. Ich bin auch gespannt, ob er wirklich zu mir kommen wird. Momentan bin ich aber auch von ihm ziemlich genervt. Seine Stimmungsschwankungen manchmal sind kaum zu ertragen. Erst ist er echt lieb zu mir und dann gibt er mir wieder dieses abwertende Gefühl. Dieses Gefühl, dass ich ihm egal bin und er nur aus Mitleid noch mit mir redet. Dennoch will ich ihn bei mir haben. Letztes Wochenende bin ich mit meinem Lieblingsmädchen zu ihm gefahren und das kurz vor Mitternacht. Er war alleine zuhause und ich wollte ihm ein Beck's vorbeibringen. Zuerst war es nur ein Spaß, doch er meinte: "Mach mal echt :)" und das tat ich dann auch. Ich war zwar nicht alleine mit ihm, doch ich war trotzdem zufrieden. Zur Begrüßung und zum Abschied gab es auch wieder eine Umarmung, obwohl ich am Ende auch ohne eine Umarmung gegangen wäre, ich erinnere mich nicht mehr genau, warum. Er aber legte seine Hand an meinen Rücken, mit welcher er mich leicht zu sich zog und auf eine Umarmung hindeute, als er mir die Tür aufhielt. "Tschüss ...", murmelte er leise, jedoch so laut, sodass ich es noch verstehen konnte. Letztendlich überkamen mich meine Gefühle und ich umarmte ihn feste. Er schien etwas überrumpelt zu sein, doch das störte mich nicht. Im Inneren weiß ich, dass ich seine Nähe mehr als alles andere liebe, auch wenn mich der Gedanke an ihn gerade etwas reizt. Ich werde mich nun wieder von euch verabschieden und wünsche jedem ein wunderschönes Wochenende! Habt viel Spaß und lacht viel für mich mit, ja? ♥
Du hast dich aber gut entwickelt! Jetzt hast du jedenfalls Freunde :) Jungs sind einfach so.Meine Kumpels sind auch so.Mal sind sie so super nett und super süß,dass ich mir immer wieder denke,solche Freunde verdiene ich nicht und im nächsten Moment maulen sie dich an und werden auf einmal ganz empfindlich und man muss aufpassen was man sagt.Ich denke man kann da nichts machen.Immerhin sind es ja auch nur Menschen die auch mal einen schlechten Tag haben oder einfach schlecht geschlafen haben etc. Das mit deinem Kaninchen tut mir wirklich leid! Ich hoffe das es dir bald wieder besser geht! Fühl dich von mir umarmt :) ♥
Die Gedanken sind bei Dir...
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Tamaro
Du hast dich aber gut entwickelt! Jetzt hast du jedenfalls Freunde :)
AntwortenLöschenJungs sind einfach so.Meine Kumpels sind auch so.Mal sind sie so super nett und super süß,dass ich mir immer wieder denke,solche Freunde verdiene ich nicht und im nächsten Moment maulen sie dich an und werden auf einmal ganz empfindlich und man muss aufpassen was man sagt.Ich denke man kann da nichts machen.Immerhin sind es ja auch nur Menschen die auch mal einen schlechten Tag haben oder einfach schlecht geschlafen haben etc.
Das mit deinem Kaninchen tut mir wirklich leid!
Ich hoffe das es dir bald wieder besser geht!
Fühl dich von mir umarmt :) ♥